16.07.2026 Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung — Antwort — hib 587/2026

Verbesserung der Notfallversorgung in Uganda und Kenia

Berlin: (hib/JOH) Von einem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2024 geförderten Projekt zur Verbesserung der Notfallversorgung in Uganda und Kenia hat nach Angaben der Bundesregierung die gesamte lokale Bevölkerung in den Zielbezirken profitiert, indem die Reaktionsfähigkeit bei Herzinfarkten, Geburten und anderen medizinischen Notfällen gestärkt wurde. Das geht aus einer Antwort (21/7056(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/6715(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion hervor.

Der Bundesregierung zufolge wurden im Rahmen des Projekts unter anderem 2.202 Rettungskräfte entlang der gesamten Rettungskette in Kenia und 412 Gesundheitsfachkräfte in spezialisierten Fortbildungen in Uganda geschult. 606.072 Euro seien in Form von Sachmitteln an lokale Partnerorganisationen und Krankenhäuser gegangen, beispielsweise durch Ausrüstung von Simulationszentren, Notaufnahmen und Rettungswägen.

Für das Projekt sei eine externe Abschlussevaluierung durchgeführt worden, die es insgesamt positiv bewertet habe. Die Umsetzung hat laut Bundesregierung der Erfüllung des dritten, nachhaltigen Entwicklungsziels der Vereinten Nationen (SDG 3) - „Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern“ - gedient.