Anlaufstellen für mögliche Opfer von DDR-Medizinunrecht
Berlin: (hib/STO) Anlaufstellen für Personen, die sich als Opfer von DDR-Medizinunrecht sehen, sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/7047(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/6671(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Danach haben Betroffene von DDR-Unrecht „mit der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur beim Deutschen Bundestag und den jeweiligen Landesbeauftragten in den neuen Ländern Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die eine umfassende Beratung anbieten“. Wie die Bundesregierung weiter darlegt, befasst sich die Bundesstiftung Aufarbeitung zudem im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags mit der Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Die Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Stiftung UPD) ist den Angaben zufolge eine gemeinnützige Institution, deren Auftrag es ist, Ratsuchenden kostenfrei umfassende Informationen und individuelle Beratung in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen zu bieten. Die Beratungsleistungen sind laut Bundesregierung für alle zugänglich, unabhängig vom Versicherungsstatus, ob gesetzlich, privat oder nicht versichert. „Das Beratungsangebot der Stiftung UPD ist kostenfrei“, heißt es in der Antwort des Weiteren.