Linke fordert mehr Geld für Digitalisierung des Filmerbes
Berlin: (hib/AW) Die Linksfraktion spricht sich für eine Erhöhung der Finanzmittel für die Digitalisierung des deutschen Filmerbes aus. In einem Antrag (21/7037(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) fordert sie die Bundesregierung auf, die Bundesmittel zur Digitalisierung und Restaurierung ab dem Haushaltsjahr 2027 auf mindestens 30 Millionen Euro jährlich aufzustocken. Zudem soll das Förderprogramm Filmerbe (FFE) nach dem Willen der Fraktion über das Jahr 2028 hinaus dauerhaft verstetigt und grundlegend reformiert wird, indem für die zentralen Einrichtungen des Kinematheksverbundes (Stiftung Deutsche Kinemathek, DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum sowie das Bundesarchiv) eine mehrjährige institutionelle Förderung mit eigenverantwortlich zu bewirtschaftenden Budgets für Digitalisierung und Restaurierung eingeführt wird.
Darüber hinaus fordert die Linksfraktion die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Anbieter, die in Deutschland Umsätze erzielen, durch eine umsatzbezogene Sonderabgabe zweckgebunden an der Finanzierung der Sicherung, Digitalisierung und Zugänglichmachung des nationalen audiovisuellen Erbes beteiligt. Ebenso soll die Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen im Kinematheksverbundes auf eine gesetzliche Grundlage gestellt werden.