Europäische Handwerker fördern das afrikanische Handwerk
Berlin: (hib/JOH) Durch ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstütztes Projekt zur Förderung des afrikanischen Handwerks („Handwerker ohne Grenzen“) sind nach Angaben der Bundesregierung insgesamt 715 Personen geschult worden, darunter 378 lokale Handwerkerinnen. Das geht aus einer Antwort (21/7089(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/6762(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion hervor.
Die 51 europäischen Handwerkerinnen und Handwerker hätten im Projektzeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 1. Februar 2026 insgesamt 35 Einsätze absolviert, um Kolleginnen und Kollegen in den Partnerländern zu schulen. Als Partnerländer führt die Bundesregierung unter anderem Georgien, Madagaskar und Namibia auf. Bei verschiedenen Einsätzen sei auch mit geflüchteten Personen zusammengearbeitet worden.
Laut Bundesregierung zielt das Projekt darauf ab, Handwerkerinnen und Handwerker in den Partnerländern zu befähigen, ihren Betrieb effizienter zu führen und neue Fachkenntnisse anzuwenden. Das solle ihnen einen verbesserten Marktzugang und gesteigerten Umsatz ermöglichen und ihre Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten erhöhen.