Linke fordert Gesamtstrategie für Frauengesundheit
Berlin: (hib/PK) Die Linksfraktion fordert eine Gesamtstrategie für Frauengesundheit. Studien, diagnostische Standards, Behandlungsleitlinien und Versorgungsstrukturen seien historisch an männlichen Referenzpopulationen entwickelt und ohne hinreichende Anpassung auf Frauen übertragen worden. Dies könne zu Diagnoseverzögerungen, inadäquaten oder potenziell schädlichen Behandlungen beitragen, heißt es in einem Antrag (21/7058(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion.
Die Abgeordneten fordern eine ressortübergreifende Gesamtstrategie für Frauengesundheit mit einer bedarfsgerechten Finanzierung. Ferner sollte eine Kontaktstelle für Frauengesundheit eingerichtet werden, um Informationen aus Forschung, Politik und Gesundheitsberichterstattung zu bündeln. Die geschlechtssensible Qualifizierung im Gesundheitswesen sollte zudem gestärkt werden.