Präsenz der Bundeswehr auf der Spielemesse „gamescom“
Berlin: (hib/AW) Für die Auftritte der Bundeswehr auf der Videospielmesse „gamescom“ in den Jahren 2016 bis 2025 sind Gesamtkosten von 723.057 Euro für Standmiete, Logistik und externe Dienstleister entstanden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/7138(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (21/6775(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hervor. Die Nachwuchs- und Personalwerbung der Bundeswehr auf der Videospielmesse stehe im Einklang mit der UN-Kinderrechtskonvention und dem Fakultativprotokoll. Die Zielgruppe der Personalgewinnung richtet sich auf Interessierte ab einem Alter von 17 Jahren, dem gesetzlichen Mindestalter für den freiwilligen Dienstantritt. Am Stand der Bundeswehr würden „erfahrene“ Karriereberater sowie Angehörige der Streitkräfte eingesetzt, die im Vorfeld ein spezifisches, verpflichtendes Briefing durch das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr durchlaufen hätten. Durch die Präsenz der Bundeswehr im separierten Bereich der „gamescom Jobs & Career“ sei eine Trennung von dem primär auf Unterhaltung ausgelegten übrigen Messebetrieb gewährleistet, antwortet die Bundesregierung weiter.