25.08.2026 Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung — Antwort — hib 660/2026

Projekt zur nachhaltigen Ressourcennutzung in Uganda

Berlin: (hib/JOH) Ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördertes Projekt zur nachhaltigen Ressourcennutzung im Bereich des Kleinbergbaus und der Fischerei in Uganda hat nach Angaben der Bundesregierung die wirtschaftliche Situation von mehr als 30.000 Personen signifikant verbessert. Das geht aus einer Antwort (21/7623(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/7441(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion hervor.

Im Projektzeitraum vom 1. Oktober 2016 bis zum 31. Dezember 2019 seien Maßnahmen für einen sicheren und umweltgerechten Ressourcenabbau sowie alternative umweltfreundliche Einnahmequellen in der Fischerei, Landwirtschaft und Agroforstwirtschaft durchgeführt worden. Die Zielgruppen hätten Unterstützung in Form von Schulungen und bei Vermarktung und Wertschöpfung erhalten. Bestandteil des Projekts seien außerdem Business- und Finanztrainings gewesen.

Eine unabhängige Evaluierung hat laut Bundesregierung bestätigt, „dass das Projekt durch Einkommensdiversifizierung, Produktivitätssteigerung und verbesserte Marktzugänge die wirtschaftliche Situation der Zielgruppen signifikant verbessert hat“. Die während der Laufzeit eingeführten Regelungen zur Vermeidung schädlicher Bergbaupraktiken, zur Bekämpfung von Entwaldung und zur nachhaltigen Fischerei hätten außerdem weiter Bestand. Durch den integrierten Projektansatz seien die Zielgruppen in der Lage, auch über das Ende des Projekts hinaus ihren Lebensunterhalt, unter Berücksichtigung des Schutzes der natürlichen Ressourcen, zu erzielen.