28,87 Millionen Kubikmeter Baggergut für Elbvertiefung
Berlin: (hib/HAU) Bei der Umsetzung der Elbvertiefung wurden laut Bundesregierung insgesamt 28,87 Millionen Kubikmeter Baggergut aufgenommen und verbracht. 2,02 Millionen Kubikmeter davon seien Feinmaterial, sogenannter Schlick, gewesen, heißt es in der Antwort der Regierung (20/4524(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (20/4219(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Der Schlick sei hauptsächlich in die Unterwasserablagerungen Medemrinne und Neufelder Sand - zu geringen Anteilen auch nach Brokdorf und St. Margarethen gegangen.
Um eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Sedimentverbringung von Schlick zu gewährleisten, soll nach Auffassung der Bundesregierung kein starres Verbringkonzept umgesetzt werden, „sondern in Abhängigkeit von den hydraulischen, morphologischen und hydrologischen Randbedingungen ein flexibles, adaptives Sedimentverbringkonzept zur Umsetzung kommen“. Dabei würden die Sedimente nur so weit nötig stromab verbracht, um einen stromauf gerichteten Rücktransport weitestgehend zu vermeiden. Damit könnten ökologisch und ökonomisch nachteilige Kreislaufbaggerungen des immer gleichen Sediments vermieden werden, heißt es in der Antwort.