Julia Klöckner spricht als erste Vertreterin Deutschlands vor dem ukrainischen Parlament - Bundestagspräsidentin in Kyjiw eingetroffen
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist am heutigen Morgen auf Einladung von Ruslan Stefantschuk, dem Präsidenten der Werchowna Rada, in Kyjiw eingetroffen. Als erste Vertreterin Deutschlands wird sie dort eine Rede vor dem ukrainischen Parlament halten.
In der Ukraine wird die Bundestagspräsidentin zudem zu Gesprächen mit ihrem Präsidentenkollegen, dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, sowie mit Vertretern der parlamentarischen Opposition zusammenkommen. Im Mittelpunkt der Gespräche werden die fortlaufende Unterstützung Deutschlands für die Ukraine, die geopolitische Lage sowie die Widerstandsfähigkeit des Parlamentarismus in Kriegszeiten stehen - seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 tagt das ukrainische Parlament weiter.
Julia Klöckner: „Gerade jetzt, wo sich viel Aufmerksamkeit auf die Lage in Nahost richtet, dürfen wir den Blick für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht verlieren. Wer das tut, verkennt dessen Bedeutung für die Sicherheit auch in Deutschland und Europa. Denn wenn sich in der Ukraine das Recht des Stärkeren durchsetzt, ist kein Land in Europa mehr wirklich sicher. Deshalb unterstützen wir die Ukraine und stärken auch die parlamentarische Zusammenarbeit. Umso mehr ist es eine große Ehre und eine sehr berührende Geste, dass ich als erste Vertreterin Deutschlands im ukrainischen Parlament sprechen kann. Das ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit unserer Länder und Parlamente.“
Als weitere Programmpunkte sind Ortstermine zur Energie-Infrastruktur, den Zerstörungen des Krieges und zum Thema Drohnen geplant.