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Mandy Baumgärtner betreut die Internationalen Austausch­programme

Eine Frau steht in einer Halle.

„Die Bundestagsverwaltung durchläuft gerade einen Wandel und das ist gut so“, findet Mandy Baumgärtner. (DBT/Marc Beckmann)

Stellen Sie sich doch bitte kurz vor...

Ich heiße Mandy Baumgärtner und bin seit 2006 im Deutschen Bundestag tätig. Den Fuß in die Tür zum Deutschen Bundestag habe ich als Auszubildende mit Doppelqualifikation bekommen. Nach erfolgreicher Beendigung im Jahr 2009 hatte ich meine erste Verwendung im Besucherdienst. Hier war ich für die Bearbeitung von Besucheranfragen auf Deutsch, Englisch und Französisch verantwortlich. Nach drei Jahren Vollzeitjob folgte eine Beurlaubung für fünf Jahre. In dieser Zeit habe ich meinen Bachelorabschluss in Public Management gemacht sowie ein Masterstudium in Public Governance absolviert. Während meines Studiums habe ich in Griechenland und Südamerika gelebt. 

Nach dem Studienabschluss hatte ich die Möglichkeit, sofort zum Deutschen Bundestag zurückkehren, zunächst für sechs Monate als Bürosachbearbeiterin beim Besucherdienst, anschließend als Sachbearbeiterin im für den mittleren und einfachen Dienst zuständigen Personalreferat. Während meines Studiums habe ich gemerkt, dass ich mich sehr für internationale Beziehungen interessiere. Seit 2019 gehe ich meinem Traumjob nach und betreue als Sachbearbeiterin die Internationalen Austauschprogramme. Dort organisiere ich mit meinen Kollegen den IPS-Empfang sowie das Internationale Parlaments-Stipendium. Beim Internationalen Parlaments-Stipendium können 120 junge Akademikerinnen und Akademiker aus 50 Nationen fünf Monate parlamentarische Arbeit im Detail kennenlernen und unter anderem ein dreimonatiges Praktikum in einem Abgeordnetenbüro absolvieren. 

Warum haben Sie sich für einen Job in der Bundestagsverwaltung entschieden?

Ich habe mein Schülerpraktikum im Deutschen Bundestag absolviert und wollte anschließend weitere Bereiche des Deutschen Bundestages kennenlernen. Für die Ausbildung im Deutschen Bundestag habe ich zunächst sogar auf die Möglichkeit verzichtet, mein Abitur zu machen.

Was gefällt Ihnen an der Bundestagsverwaltung besonders gut?

Immer mehr junge und kreative Köpfe arbeiten im Deutschen Bundestag. Die Bundestagsverwaltung durchläuft gerade einen Wandel und das ist gut so. Wir fangen endlich an, auch verstärkt soziale Medien zu nutzen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Das IPS-Programm oder den IPS-Empfang organisieren: Generalprobe, Bühnencheck, Technikcheck, Catering bestellen, Abgeordnete einladen, Präsidialvorlage vorbereiten, Reisen mit den politischen Stiftungen und IPS-Stipendiaten, Termine vereinbaren, Bewerbungen sichten und Auswahlreisen mit den Deutschen Botschaften planen.

Welches war Ihr letztes besonderes Projekt?

Die Digitalisierung des IPS-Programms. IPS war auch zu Zeiten von Pandemien möglich – digital oder analog.

Welchen Tipp haben Sie für Jobsuchende?

Seien Sie ehrlich und authentisch. Es ist nicht schlimm, wenn man nicht alles weiß, man muss sich nur zu helfen wissen, wo man die Lösung herausfindet.

Worin finden Sie einen Ausgleich zum Berufsalltag?

Privat reise ich mit meiner Familie gerne um die Welt. Wir haben uns schon öfter eine längere Auszeit gegönnt, um neue Kulturen kennenzulernen.

Ihre größte Stärke…

Ich glaube von mir sagen zu können, dass ich aufgeschlossen und kommunikativ bin. Ferner bin ich offen für neue Projekte und versuche immer, das Beste aus einer Situation herauszuholen.

Ihr Lieblingsort in den Liegenschaften des Deutschen Bundestages:

Die Reichstagskuppel. Phänomenale Architektur und man kann von oben die Arbeit der Abgeordneten beobachten.

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