Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Internationales

Artikel

Teilnehmerin des Monats Juni 2022: McKinleigh

McKinleigh bei ihrer Arbeit mit einer Kamera.

McKinleigh bei ihrer Arbeit mit einer Kamera.

© McKinleigh L.

Der Deutsche Bundestag und das US-Außenministerium freuen sich, McKinleigh L. als Teilnehmerin des Monats Juni des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP/CBYX) bekannt zu geben!   McKinleigh ist  eine junge Berufstätige und lebt zurzeit bei ihrer Gastfamilie in Hannover.

An dem Programm gefällt McKinleigh besonders, dass sie die Möglichkeit hat, mit Deutschen unterschiedlichen Alters, aus verschiedenen Regionen und mit unterschiedlichen Perspektiven in Kontakt zu treten.  Sie hat die Gelegenheit genossen, die Komplexität Deutschlands besser zu verstehen.  Nachdem McKinleigh den einheimischen Deutschen begeistert davon erzählt hatte, dass in ihrer Heimatstadt eines der größten Oktoberfeste in den Vereinigten Staaten gefeiert wird, nahm sich eine Frau die Zeit zu erklären, dass das Oktoberfest ihre Kultur nicht vollständig repräsentiere.  Sie war der Meinung, dass dieser bayerische Brauch die amerikanische Wahrnehmung der deutschen Kultur einschränkt.  Diese Art der Einsicht in die Unterschiede zwischen der äußeren und inneren Sichtweise einer Kultur brachte McKinleigh auf eine Idee für die Praktikumsphase ihres PPP/ CBYX-Programms.

McKinleigh konzentriert ihre Energie darauf, die Beziehungen zwischen den Partnerstädten Celle (nahe ihrer Gaststadt) und Tulsa, Oklahoma (ihrer Heimatstadt) zu stärken.  Sie dokumentiert das Leben in Celle durch Fotos und Videos, die in beiden Städten ausgestellt werden.

Mit Unterstützung des Bürgermeisteramtes von Celle hat McKinleigh die Stadt erkundet und die Einwohner interviewt und fotografiert.  Ihre Fotoserie wird sich auf die Art und Weise konzentrieren, wie die amerikanische Kultur in Deutschland widerhallt.  Sie hat eine Vielzahl von Motiven fotografiert, darunter eine Monstertruck-Rallye, Schießübungen mit dem Frauenschützenverein, eine Gruppe kürzlich angesiedelter ukrainischer Migranten und eine Hausparty, die von jungen Leuten veranstaltet wurde, die Öl- und Gasbohrungen studieren.  McKinleigh hat an Treffen der örtlichen Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft teilgenommen und Interviews mit Deutschen geführt, die eine Zeit lang in den Vereinigten Staaten gelebt haben, sowie mit Amerikanern, die nach Deutschland eingewandert sind.  Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten in diesem Sommer plant sie, das Projekt fortzusetzen und zu untersuchen, wie sich die deutsche Kultur in den Vereinigten Staaten materialisiert - zum Beispiel auf dem Oktoberfest in Tulsa.  Letztendlich sollen die Bilder Seite an Seite in Fotoausstellungen in Celle und Tulsa ausgestellt werden.  Sie hofft, sie eines Tages in einem Buch zusammenfassen zu können.

 Wenn sie nicht gerade eine Kamera zur Hand hat, erkundet McKinleigh Hannovers Grünflächen mit dem Fahrrad, unterhält sich mit ihrem Gastvater, strickt mit ihrer Gastmutter und isst viel zu viele Brötchen.

Herzlichen Glückwunsch, McKinleigh!  

Marginalspalte