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Bei der Wehrdisziplinar­anwältin in Leipzig

Die Wehrbeauftragte Eva Högl (rechts) steht mit einem Mann und Bundeswehrdisziplinaranwältin Martina Rosenberg (links) in einem Zimmer.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl (links) steht mit der Bundeswehrdisziplinaranwältin Martina Rosenberg vor einer Deutschlandfahne.

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In dem beeindruckenden Gebäude des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig besuchte die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages am 1. Oktober 2020 die Bundeswehrdisziplinaranwältin Martina Rosenberg. Diese führt die Fachaufsicht über alle Wehrdisziplinaranwaltschaften der Bundeswehr und vertritt die Bundesministerin der Verteidigung sowie die anderen Einleitungsbehörden in Verhandlungen vor den beiden Wehrdienstsenaten.

Nach einer Vorstellung dieser besonderen Behörde ging es im gemeinsamen Gespräch schwerpunktmäßig um die Belastung der Wehrdisziplinaranwaltschaften sowie darum, wie die derzeit langen Verfahrenszeiten von gerichtlichen Disziplinarverfahren beschleunigt werden können. Weitere Themen waren die notwendige Digitalisierung von Akten und die anstehende Reform der Wehrdisziplinarordnung. Der Gerichtspräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Rennert nahm sich ebenfalls Zeit, um mit der Wehrbeauftragten über aktuelle Punkte der Gerichtsorganisation zu sprechen. Die Besichtigung des in seinem Originalzustand erhaltenen Großen Sitzungssaals rundete den Besuch in Leipzig ab.

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