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Bundesamt für Ausrüstung, Informations­technik und Nutzung der Bundeswehr

Die Wehrbeauftragte Eva Högl steht mit Soldaten und Zivilisten in einem Treppenaufgang.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl trägt etwas in ein Buch ein.

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Die Wehrbeauftragte Eva Högl besucht das Bundesamt für Ausrüstung, Informations­technik und Nutzung der Bundeswehr. (Bundeswehr/Bannert)

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Die Wehrbeauftragte Eva Högl besucht das Bundesamt für Ausrüstung, Informations­technik und Nutzung der Bundeswehr. (Bundeswehr/Bannert)

Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages besuchte am 13. Dezember 2021 das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz.

Frau Präsidentin Korb und ihr Leitungsteam stellten der Wehrbeauftragten das am 1. Oktober 2012 als Bundesoberbehörde eingerichtete Amt mit rund 6200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor.

In dem Bundesamt sind die Aufgaben des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung, des Bundesamtes für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr und Nutzungsaufgaben, die vorher von anderen zivilen und militärischen Organisationsbereichen dezentral wahrgenommen wurden, zusammengeführt worden. Hauptaufgabe des Amtes ist die bedarfs- und forderungsgerechte Ausstattung der Bundeswehr mit leistungsfähiger und sicherer Wehrtechnik, Informationstechnik und persönlichen Ausrüstungsgegenständen der Soldatinnen und Soldaten sowie der zentrale Einkauf. Hierzu gehören das Projektmanagement nationaler und internationaler Rüstungsvorhaben, die Durchführung von Vergabeverfahren und Verträgen aber auch Forschungs- und Technologieaufgaben.

Die Wehrbeauftragte erörterte im Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes die Beschaffungsprozesse. Sie ließ sich über die Herausforderungen bei der Beschaffung neuer Funkgeräte für die Soldatinnen und Soldaten informieren und machte deutlich, dass hier alle Möglichkeiten zur Beschleunigung genutzt werden sollten. Im Bereich der persönlichen Ausrüstungsgegenstände der Soldatinnen und Soldaten fragte die Wehrbeauftragte zum Stand der Beschaffungen Gefechtshelme, Kampfbekleidungssatz, Kampfstiefel und Rucksäcke vertieft nach.

Beeindruckend war die Darstellung des Infanteristen der Zukunft. Sie zeigte die Anforderungen an IT Technik, Schutzbekleidung und vor allem an den Menschen, der diese Ausstattung benutzen wird.

In den Gesprächen wurde herausgestellt, dass die Soldatinnen und Soldaten die beste Ausstattung in nachvollziehbaren Zeitrahmen bekommen müssen. Vereinfachung der rechtlichen Voraussetzungen für die dazu gehörenden Vergabeverfahren ist geboten. Vorschläge dazu wurden mit der Wehrbeauftragten diskutiert.

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