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Besuch beim Jäger­bataillon 292 in Donau­eschingen

Die Wehrbeauftragte Eva Högl steht mit Soldaten in Felduniform vor einer Wand mit Flaggen.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl steht mit Soldaten in Felduniform in einer Halle mit feinem Schotter.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl (links) steht mit Soldaten in Felduniform vor einem Plan auf dem Boden in einer Art Zelt.
Getarnte Soldaten zielen mit Gewehren in einem Waldstück.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl (Mitte) steht mit zwei Soldaten in Felduniform und zwei Zivilistinnen in einem Gelände.

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Die Wehrbeauftragte Eva Högl besucht das Jägerbataillon 292 in Donaueschingen. (Bundeswehr/Riedel)

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Die Wehrbeauftragte Eva Högl besucht das Jägerbataillon 292 in Donaueschingen. (Bundeswehr/Riedel)

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Die Wehrbeauftragte Eva Högl besucht das Jägerbataillon 292 in Donaueschingen. (Bundeswehr/Riedel)

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Die Wehrbeauftragte Eva Högl besucht das Jägerbataillon 292 in Donaueschingen. (Bundeswehr/Riedel)

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Die Wehrbeauftragte Eva Högl besucht das Jägerbataillon 292 in Donaueschingen. (Bundeswehr/Riedel)

Am 17. November 2022 führte die Süd-West-Tour der Wehrbeauftragten sie zu einem kurzfristig angekündigten Besuch beim Jägerbataillon 292 in Donaueschingen.

Das Bataillon ist Leitverband für das aktuelle Einsatzkontingent der Bundeswehr im Rahmen der VN-Mission MINUSMA. Der Kommandeur, Oberstleutnant Timo Elbertzhagen, leistet gegenwärtig mit rund 150 seiner Soldatinnen und Soldaten seinen Dienst in Mali.

Der stellvertretende Kommandeur, Oberstleutnant Jörn Deigner, und Oberstleutnant Thomas Beyer als Reservedienst leistender Kommandeur präsentierten der Wehrbeauftragten den Verband und skizzierten das fordernde Pensum an Einsatz- und Übungsverpflichtungen.

In Gesprächsrunden trugen Vertrauenspersonen, Kompaniefeldwebel und -chefs der Wehrbeauftragten Probleme und Verbesserungsvorschläge vor. Ein Thema war der Wunsch nach einem größeren Standortübungsplatz, um für Übung und Ausbildung nicht so häufig auf die großen Übungsplätze in weit entfernt gelegenen Bundesländer ausweichen zu müssen. Soldatinnen und Soldaten bemängelten auch, dass sie trotz ihrer unmittelbar bevor stehenden Verlegung in den MINUSMA-Einsatz am 23. November 2022 noch nicht alle nötigen Ausrüstungsgegenstände erhalten hätten.

Trotz der dünnen Personaldecke gelingt es dem Verband in der Heimat, Übung und Ausbildung für die infanteristische Grundbefähigung aufrecht zu erhalten. Hiervon konnte die Wehrbeauftragte bei einer laufenden Spezialausbildung für Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter auf dem Standortübungsplatz einen lebendigen Eindruck gewinnen. Erfreut zeigte sie sich beim Rundgang durch die neue Standortschießanlage. Sie ist die modernste Schießanlage des Heeres und ermöglicht dem Jägerbataillon 292 eine zeitgemäße Schießausbildung ohne lange Anfahrtswege.

Die Wehrbeauftragte zeigte sich erfreut über die dank des kurzen Vorbereitungsvorlaufs ungeschminkten Eindrücke und dankte allen Beteiligten für die Ermöglichung des spontanen Besuchs.

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