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Beim Artillerie­lehr­bataillon 325 in Munster

Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl steht mit einem Soldaten in Felduniform vor einem Wappen.
Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl steht mit einem Soldaten in Felduniform vor einem Platz, auf dem Soldaten stehen.
Die Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl steht mit drei Soldaten in Felduniform vor einer Art Tribüne.

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Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Eva Högl besucht das Artillerielehrbataillon 325 in Munster. (Bundeswehr/Rohde)

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Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Eva Högl besucht das Artillerielehrbataillon 325 in Munster. (Bundeswehr/Rohde)

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Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Eva Högl besucht das Artillerielehrbataillon 325 in Munster. (Bundeswehr/Rohde)

Am 31. Mai 2023 besuchte die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Eva Högl das Artillerielehrbataillon 325 in Munster. Oberstleutnant Tobias Gehricke stellte seinen Verband vor, der aktuell auf dreifache Weise sehr gefordert sei durch Material-Abgaben an die Ukraine, die Ausbildung ukrainischer Streitkräfte und die Re-Fokussierung auf Landes- und Bündnisverteidigung bei Ausbildung, Übung und im Einsatz. Besonders herausfordernd sei diese Dreifach-Belastung angesichts einer ungenügenden materiellen Einsatzbereitschaft.

Neben Gesprächsrunden mit allen Dienstgradgruppen führte die Wehrbeauftragte ein Einzelgespräch mit einer Soldatin, die sich mit einer Eingabe an sie wandte. Die Petentin moniert einen eklatanten Mangel an Kinderbetreuungsangeboten in Munster. Am größten Standort des Heeres mit mehreren tausend Soldatinnen und Soldaten gebe es in den kommunalen Kitas lediglich 10 Plätze für Kinder von Soldatinnen und Soldaten. Bundeswehreigene Angebote fehlten gänzlich. Die Wehrbeauftragte sagte zu, sich mit allen Mitteln für eine Verbesserung der Situation einzusetzen.

Nach dem Truppenbesuch fuhr die Wehrbeauftragte in die Wingst. Auf Initiative des Vorsitzenden der örtlichen Reservistenkameradschaft Rolf Lewerenz legte Dr. Högl an einer Kriegsgräberstätte einen Kranz zum Gedenken an die Toten des Ersten und Zweiten Weltkrieges nieder. Im Anschluss fand ein Klönschnackabend im nahegelegenen Reservistenheim statt, an dem viele Interessierte aus Politik, Gesellschaft und Bundeswehr teilnahmen.

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