Parlament

Besuch in Großbritannien

Vom 17. bis 20. Juli 2023 war die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Eva Högl in Großbritannien.

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Vom 17. bis 20. Juli 2023 war die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Eva Högl in Großbritannien. (Thomas Eggers, Hauptmann (OF-2), Information Operations Execute | OpKomOffz SK)

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(Deutscher Bundestag/Amt der Wehrbeauftragten)

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(Thomas Eggers, Hauptmann (OF-2), Information Operations Execute | OpKomOffz SK)

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(Thomas Eggers, Hauptmann (OF-2), Information Operations Execute | OpKomOffz SK)

Vom 17. bis 20. Juli 2023 war die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Eva Högl in Großbritannien. Anlass der Reise war die Einladung von Oberst Uwe Jansohn, Dienstältester Deutscher Offizier im Hauptquartier des Allied Rapid Reaction Corps (ARRC) in Innsworth, zum „25. Deutschen Biwak“.

Beim Besuch des ARRC sprach die Wehrbeauftragte mit dem Kommandeur des ARRC Generalleutnant Sir Nicholas Borton sowie mit zahlreichen deutschen Soldatinnen und Soldaten und ihren Angehörigen. Die Soldatinnen und Soldaten des ARRC und weiterer Dienststellen und Standorte in Großbritannien berichteten, was es heißt, mit ihren Familien nach Großbritannien zu ziehen und dort über mehrere Jahre Dienst in einem multinationalen Kontext zu leisten. Infolge des Brexit sei vieles, das Dienen und Leben im Ausland Betreffendes wie Aufenthaltsstatus, Visa, Umzug und Krankenversicherung bürokratischer geworden, insbesondere für Familienangehörige. Der Höhepunkt des abendlichen Biwaks war eine Serenade, musikalisch unterstützt durch das Heeresmusikkorps Veitshöchheim unter Leitung von Oberstleutnant Roland Kahle.

Vor dem Besuch des ARRC war die Wehrbeauftragte zwei Tage in London. Sie führte eine Vielzahl an Gesprächen mit politischen Akteuren, unter anderem mit Abgeordneten des House of Commons und House of Lords, dem Staatsminister für die Streitkräfte und Veteranen im Verteidigungsministerium James Heappey sowie dem Verteidigungsattaché in der Deutschen Botschaft Brigadegeneral Michael Oberneyer.

Die britischen Gesprächspartner zeigten ein großes Interesse an dem Amt der Wehrbeauftragten – auch im Hinblick auf die mögliche Einführung einer Institution mit ähnlichen Aufgaben und Kompetenzen in Großbritannien. Dies war zudem Thema einer öffentlichen Podiumsdiskussion, organisiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung, an der unter anderem John Healey, Schattenverteidigungsminister der Labour Party, und Baron George Robertson, ehemaliger Nato-Generalsekretär, mitwirkten.

Zum Abschluss ihrer Großbritannien-Reise traf die Wehrbeauftragte ihr britisches Pendant Mariette Hughes, Service Complaints Ombudsman for the Armed Forces, in Birmingham.

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