15.05.2024 Digitales — Antwort — hib 315/2024

Details zum Engagement für internationale Standards

Berlin: (hib/LBR) Die Bundesregierung unterstützt die unter Beteiligung aller an der Normung interessierten Kreise erarbeitete und 2017 veröffentlichte Deutsche Normungsstrategie. Das antwortet die Bundesregierung (20/11279) der Unionsfraktion auf eine Kleine Anfrage (20/10938). Darin hatte sich die Abgeordneten vor dem Hintergrund des „Vormarschs der Volksrepublik China“ in Normierungsgremien nach Details zum Engagement der Bundesregierung erkundigt, um international gemeinsame Standards zu setzen.

Derzeit seien 6.187 Experten aus Deutschland innerhalb des Europäischen Komitees für Normung (CEN) beteiligt, führt die Bundesregierung in der Antwort unter anderem aus. Ein prozentualer Anteil der Delegierten aus Deutschland lasse sich nicht bestimmen, da keine Erkenntnisse über die Grundgesamtheit vorliegen. Innerhalb des CEN halte Deutschland insgesamt 25,79 Prozent aller Sekretariate und Vorsitze. Die Themen umfassten Normungsvorgaben im Maschinen- und Anlagenbau, von Industrie- und Fertigungsverfahren, im Bauwesen sowie von Schutzzielen im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, schreibt die Regierung weiter.

Auch für das Europäische Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) lasse sich kein prozentualer Anteil der Delegierten aus Deutschland bestimmen. Beteiligt seien derzeit 2.305 Experten aus Deutschland. Im CENELEC halte Deutschland momentan 32 Prozent aller Sekretariate und 31 Prozent aller Vorsitze. Thematisch gehe es derzeit unter anderem um Smart Manufacturing, industrielle Automation, Kabel, Halbleiter, Windturbinen und Nachhaltigkeitsthemen.

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