Schutz der Bevölkerung vor intensiven Hitzeperioden
Berlin: (hib/PK) Mit dem „Hitzeschutzplan für Gesundheit“ vom Juli 2023 hat das Bundesgesundheitsministerium auf die durch den Klimawandel wahrscheinlicher werdenden Hitzeperioden reagiert. Das Ziel sei, die Bevölkerung auf kommende intensivere, häufigere und längere Hitzeperioden besser vorzubereiten und insbesondere vulnerable Gruppen vor den gesundheitlichen Risiken zu schützen, heißt es in der Antwort (21/285) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/131) der AfD-Fraktion.
Die mit dem Hitzeschutzplan ergriffenen Initiativen sollen dazu beitragen, hitzeassoziierte Todesfälle zu vermeiden oder zu reduzieren sowie Krankheitsverläufe abzumildern. Für den Sommer 2023 wurden den Angaben zufolge rund 3.100 und für den Sommer 2024 rund 2.800 hitzebedingte Sterbefälle für Deutschland vom Robert-Koch-Institut (RKI) geschätzt. In den Sommern 2023 und 2024 lag der Schwerpunkt des Hitzeschutzplans auf der Information, Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema.