Weniger B-Besoldungen im BMF
Berlin: (hib/BAL) Die Zahl der Beamten im Bundesfinanzministerium (BMF) mit einer Besoldung der Gruppen B3 bis B11 ist in den Jahren 2021 bis 2024 gesunken. Das geht aus der Antwort (21/238) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/118) der AfD-Fraktion hervor.
Zwar waren im Jahr 2024 mit vier Beamten der höchsten Besoldungsgruppe B11 einer mehr als 2021 beschäftigt. Dafür sanken aber die Zahl der B9-Beamten von zehn auf neun, die der B6-Beamten von 33 auf 29 und die der B3-Beamten von 136 auf 115.
Einen deutlichen Aufwuchs gab es im Bereich der A16-Stellen (von 35 auf 68) und der A14-Stellen (von 78 auf 140). Die Zahl der A15-Posten sank dagegen von 406 auf 390.
In ihrer Antwort gibt die Bundesregierung ferner Auskunft darüber, welche Veranstaltungen aus dem Haushaltstitel 0811 542 01 (Öffentlichkeitsarbeit) zwischen August 2022 und Januar 2025 finanziert wurden. Auch über den Haushaltstitel 0811 545 01 (Konferenzen, Tagungen, Messen und Ausstellungen) wird informiert. 2022 wurden unter diesen Haushaltstitel 4,3 Millionen Euro ausgegeben, 2023 4,4 Millionen Euro und 20224 3,1 Millionen Euro. Ebenso finden sich in der Antwort Angaben über externe Rechtsberatungen des BMF und vom Ministerium beauftrage Gutachten.