AfD fragt nach Importabhängigkeit bei seltenen Erden
Berlin: (hib/SCR) Die AfD-Fraktion thematisiert in einer Kleinen Anfrage (21/1194) die „Wirkung der Rohstoffstrategie 2020 auf die Importabhängigkeit bei seltenen Erden“. Trotz der im Januar 2020 veröffentlichten Rohstoffstrategie genannten Ziele wie Diversifizierung von Bezugsquellen und Ausbau des Recyclings habe sich „an der hohen Importabhängigkeit Deutschlands bei seltenen Erden wenig geändert“, schreiben die Abgeordneten. So seien im Jahr 2024 rund 3.400 Tonnen beziehungsweise 65,5 Prozent der nach Deutschland eingeführten seltenen Erden aus China gekommen. Die Fraktion fragt unter anderem nach Import- und Verbrauchsdaten seit 2018, der Definition einer „kritischen Importabhängigkeit“ und der Beteiligung deutscher Unternehmen an ausländischen Projekten. Außerdem möchte sie beispielsweise wissen, welche Recyclingprogramme gefördert werden. Die Abgeordneten weisen ferner darauf hin, dass die Strategie bislang nicht fortgeschrieben worden sei, und fragen nach aktuellen Planungen der Bundesregierung.