05.09.2025 Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend — Ausschuss — hib 389/2025

Haushalt 2025: Geringfügiger Aufwuchs im Familienetat

Berlin: (hib/HAU) Der Einzelplan 17 (Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) hat im Verlauf der Beratungen des Haushaltsausschusses einen geringfügigen Aufwuchs um 1,7 Millionen Euro im Vergleich zum Regierungsentwurf für den Haushalt 2025 (21/500) erfahren. Bundesministerin Karin Prien (CDU) stehen nun für 2025 14,2 Milliarden Euro zur Verfügung.

Die Koalitionsfraktionen haben während der Bereinigungssitzung im Haushaltsausschuss beantragt, die Zuschüsse an Wohlfahrtsverbände und andere zentrale Organisationen für die Beratung und Betreuung von Flüchtlingen und Auswanderern zu steigern: von den geplanten 7,14 Millionen Euro um 4,9 Millionen Euro auf 12,04 Millionen Euro. Dem Aufwuchs steht eine Kürzung um den selben Betrag im Titel „Maßnahmen zur Umsetzung der Qualifizierungsoffensive“ gegenüber.

700.000 Euro mehr als im Regierungsentwurf soll es für „Zuschüsse und Leistungen zur Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit sowie für den Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt“ geben. Damit steigt der Betrag auf 6,53 Millionen Euro. Mit den zusätzlichen 700.000 Euro wird die Bundesgeschäftsstelle des Vereins donum vitae zur Förderung des Schutzes des menschlichen Lebens, der deutschlandweit Schwangerschaftskonfliktberatung anbietet, gefördert.

Für das Jugendaustauschprogramm Schule:Global soll 1 Million Euro zusätzlich in den Haushalt eingestellt werden. Das Ganze findet sich im Titel „Zuschüsse und Leistungen für laufende Zwecke an Länder, Träger und für Aufgaben der freien Jugendhilfe“, der damit auf 244,72 Millionen ansteigt.