Zusammenarbeit mit Potsdamer Klimainstitut bleibt bestehen
Berlin: (hib/DES) Die Bundesregierung sieht keinen Grund, die Zusammenarbeit mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenabschätzung zu überprüfen. Dies antwortet sie (21/3187) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/2914). Es gebe keinen Anlass, „die Qualitäts- und Selbstkontrollmechanismen der Wissenschaft, die Orientierung politischer Entscheidungen an wissenschaftlicher Evidenz oder das Potsdam-Institut für Klimafolgenabschätzung selbst in Frage zu stellen“.
In ihrer Anfrage thematisierte die AfD-Fraktion die Studie „The economic commitment of climate change“ des Instituts. Die Studie habe sich mit den ökonomischen Folgen des Klimawandels befasst und sei unter anderem zu der Erkenntnis gekommen, dass der Klimawandel die Weltwirtschaft jährlich rund 38 Billionen US-Dollar kosten könnte. Mittlerweile gilt die Methodik der Studie laut Anfrage jedoch als umstritten.
Inwieweit die Studie von Bundesbehörden genutzt wurde, könne nicht nachvollzogen werden, da Entscheidungsträger eine Vielzahl von Quellen nutzen würden und keine Dokumentationspflicht darüber bestehe, heißt es in der Antwort.