Probleme beim Finden von IT-Sicherheitsdienstleisters
Berlin: (hib/STO) Probleme kleinerer Unternehmen beim Finden eines geeigneten IT-Sicherheitsdienstleisters sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/3478) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/3209). Danach sieht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Abnahme der Anzahl erfolgreicher Angriffe auf große Unternehmen. Gleichzeitig steige die Anzahl der Vorfälle bei kleineren und mittleren Unternehmen.
Wie die Bundesregierung weiter ausführt, ist das Thema Prävention eine wichtige Säule zur Stärkung der Cyber-Resilienz von Unternehmen. In diesem Zusammenhang führe das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jährlich eine große Zahl von Vortragsveranstaltungen beispielsweise bei Branchenverbänden, Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern und Webinaren durch. Regelmäßig würden dabei von Seiten des Publikums Probleme beim Finden eines geeigneten IT-Sicherheitsdienstleisters angeführt.
Tagessätze von 1.500 Euro seien bei großen IT-Dienstleistern keine Seltenheit, schreibt die Bundesregierung weiter. Dass solche Summen beispielsweise einen kleinen Handwerksbetrieb in der Regel finanziell überforderten, sei auch „ohne explizite wissenschaftliche Studie evident“.