Stickstoffdüngemittel in Deutschland
Berlin: (hib/MIS) Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse über die in Deutschland produzierten Stickstoffdüngemittel nach Art und Menge vor. Das geht aus ihrer Antwort (21/3565) auf eine Kleine Anfrage (21/3254) der AfD-Fraktion hervor.
Die amtliche Düngemittelstatistik in Deutschland, die zentral vom Statistischen Bundesamt auf Grundlage der Paragrafen 88-90 des Agrarstatistikgesetzes erhoben werde, gebe Auskunft über den Inlandsabsatz von Düngemitteln. Dabei werde nicht zwischen in Deutschland produzierten und importierten Düngemitteln unterschieden.
Gefragt, um wie viel Prozent die Produktionskosten für Stickstoffdüngemittel in den letzten fünf Jahren in Deutschland durch höhere Energiekosten wegen der CO2-Bepreisung des Produktionsmittels Erdgas gestiegen sei, erklärt die Bundesregierung: „Zu den genauen CO2-Kosten n der Düngemittelproduzenten der Düngemittelindustrie liegen der Bundesregierung keine Angaben vor. Diese hängen insbesondere von der eingesetzten Menge an Erdgas, vom Emissionsfaktor für Erdgas, vom CO2-Preis sowie der Höhe der kostenlosen Zuteilung ab.“ Die Chemieindustrie habe in den vergangenen Jahren den überwiegenden Anteil der benötigten Emissionshandelszertifikate kostenlos zugeteilt bekommen (Jahr 2024: 96,6 Prozent,Jahr 2023: 122,5 Prozent, Jahr 2022: 110,6 Prozent, Jahr 2021: 87,6 Prozent).