Zahl der Engpassberufe ist rückläufig
Berlin: (hib/CHE) Die Zahl der Engpassberufe ist in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen. Während im Jahr 2022 noch 200 Engpassberufe ausgewiesen wurden, waren es Jahr 2023 noch 183 und im Jahr 2024 noch 163. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3730) auf eine Kleine Anfrage (21/3480) der AfD-Fraktion.
Auch durch die Qualifizierung und Weiterbildung von Arbeitslosen und Beschäftigten habe sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Engpassberufen zuletzt überdurchschnittlich erhöht. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt im Juni 2025 zum Vorjahr um rund 0,1 Prozent gestiegen sei, habe sich ihre Zahl in Engpassberufen um 0,5 Prozent erhöht, wie es in der Antwort weiter heißt. Am stärksten erhöhte sich die Beschäftigung den Angaben zufolge in Engpassberufen bei Personen aus Drittstaaten (+11,5 Prozent). Von den im Juni 2025 insgesamt 9,52 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Engpassberufen hatten 1,43 Millionen eine ausländische Staatsangehörigkeit, darunter 799.000 Drittstaatsangehörige.