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Presse

Lieferketten-Probleme auch bei Arzneimitteln

Gesundheit/Antwort - 06.07.2022 (hib 349/2022)

Berlin: (hib/PK) Von den Lieferketten-Problemen und hohen Energiepreisen sind nach Angaben der Bundesregierung auch Hersteller von Arzneimitteln und Medizinprodukten betroffen. Die Unternehmen berichteten angesichts von Preissteigerungen und Lieferverschiebungen bei Wirkstoffen, Hilfsstoffen und Primärpackmitteln von besonderen Herausforderungen in der Logistik, heißt es in der Antwort (20/2494) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/2210) der CDU/CSU-Fraktion.

Ferner seien ukrainische Hersteller einfacher Komponenten für aktive Medizinprodukte vom Krieg mit Russland betroffen. Produktionsstandorte in Russland hätten eine gewisse Bedeutung für die Herstellung bestimmter Radioisotope, heißt es in der Antwort weiter.

Hinweise auf konkrete negative Auswirkungen auf die Versorgung mit Arzneimitteln und insbesondere mit sterilen Medizinprodukten sowie die Verfügbarkeit von Medizinprodukten gebe es derzeit aber nicht.