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Presse

Unionsfraktion fordert, Caravan-Stellplätze auszubauen

Tourismus/Antrag - 06.07.2022 (hib 355/2022)

Berlin: (hib/EMU) Einen verstärkten Ausbau der Stellplatzinfrastruktur für Camping-Reisemobile fordert die CDU/CSU-Fraktion in einem Antrag (20/2561), der am Donnerstagabend im Plenum beraten werden soll. Eine bessere Infrastruktur bei den Übernachtungsmöglichkeiten könne „die regionalwirtschaftlichen Effekte der Caravaning- und Campingwirtschaft in Deutschland“ stärker fördern, schreibt die Unionsfraktion in ihrem Antrag. Der Bundestag solle deshalb gemeinsam mit Ländern und Kommunen darauf hinwirken, bürokratische Hürden bei der Genehmigung von Reisemobil-Stellplätzen abzubauen. Die Abgeordneten fordern unter anderem auch, die Errichtung von E-Ladesäulen und Tankstellen für alternative Kraftstoffe zu fördern.

Zur Begründung des Antrags schreibt die Union, dass der Caravaning-Tourismus seit Jahren ein beständiger Wachstumsmarkt sei und durch die Corona-Pandemie und den wachsenden Inlandstourismus noch einmal deutlich an Bedeutung gewonnen habe. Vom Caravaning-Tourismus hängen laut Angaben der Unions-Fraktion über 180.000 Arbeitsplätze ab; Deutschland sei zudem ein wichtiger Caravaning-Produktionsstandort mit 25.000 hochwertigen Arbeitsplätzen in Entwicklung und Produktion sowie 11.000 weiteren Arbeitsplätzen im Handel.