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Marius Niespor arbeitet im Sekretariat des Umweltausschusses

Ein Mann im Anzug steht vor einer Glasscheibe.

Marius Niespor hat maßgeblich an der Neukonzeptionierung des Onboarding-Prozesses für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitgewirkt. (© DBT/Marc Beckmann)

Stellen Sie sich doch bitte kurz vor...

Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Aachen. Mein Studium der Politikwissenschaft und des Öffentlichen Rechts habe ich in Trier absolviert. Nach dem Abschluss des Studiums bin ich im Jahr 2011 für den Job nach Berlin gezogen. Seitdem bin ich als Referent in der Bundestagsverwaltung tätig. Meine erste Station hatte ich bei den Wissenschaftlichen Diensten als Gutachter für die Themenkomplexe Bundeshaushalt und Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Zwischenzeitlich war ich als Vorstandsmitglied des Personalrats freigestellt.

Von Juni 2022 an, war ich für etwa 2 Jahre, in der Unterabteilung Zentrale Verwaltung, Referat ZV 5 (Ausbildung, Fortbildung und Sozialaufgaben), als Referent für Fort- und Weiterbildung tätig. In dieser Funktion verantwortete ich insbesondere die Konzeption und Weiterentwicklung von Qualifizierungsangeboten für die Beschäftigten der Bundestagsverwaltung. Anschließend arbeitete ich als persönlicher Referent in den Büros der Vizepräsidentinnen des Deutschen Bundestages – zunächst für Aydan Özoğuz, danach im Büro von Josephine Ortleb.

Seit dem 1. Oktober 2025 bin ich im Sekretariat des Umweltausschusses tätig, wo ich die parlamentarische Arbeit organisatorisch und fachlich unterstütze.

Was gefällt Ihnen an der Bundestagsverwaltung besonders gut?

Auch wenn es sich bei der Bundestagsverwaltung um eine sehr große Behörde mit sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Beschäftigungsgruppen handelt, nehme ich Arbeitsatmosphäre und Kollegialität als besonders gut wahr. Die Verwaltung ist eine bunte Truppe und ein starkes Team. Bei Herausforderungen und Schwierigkeiten kann ich mich jederzeit auf die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen verlassen. Zudem bieten sich den Beschäftigten sehr gute Aufstiegs- und Fortbildungsmöglichkeiten.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Den typischen Arbeitsalltag gibt es in meinem Fall nicht, was ich persönlich sehr schätze. Sowohl das Fort- und Weiterbildungsmanagement als auch die Tätigkeit in den Vizepräsidentinnenbüros und nun im Ausschusssekretariat erfordern neben der Bewältigung zahlreicher organisatorischer Fragen ein hohes Maß an Struktur, Abstimmung und Flexibilität.

Letztes (besonderes) Projekt?

Ich habe maßgeblich an der Neukonzeptionierung des Onboarding-Prozesses für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitgewirkt, damit auch künftig eine wertschätzende Willkommenskultur in unserem Haus etabliert wird.

Wie schätzen Sie Ihre persönliche Work-Life-Balance ein?

Die Bundestagsverwaltung bietet mit Gleitzeit, ortsflexiblem Arbeiten und weiteren Angeboten, wie beispielsweise der aktiven Minipause oder vielfältigen Sportangeboten, die optimalen Rahmenbedingungen für eine gute Work-Life-Balance. Für den eigenen Ausgleich gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio.

Sie sind Spezialist für…

Ursprünglich war ich Experte für Haushaltspolitik mit dem Schwerpunkt der föderalen Finanzstrukturen, später für Fortbildungsfragen und die Weiterqualifizierung der Beschäftigten der Bundestagsverwaltung. Mit meiner heutigen Tätigkeit im Sekretariat des Umweltausschusses habe ich erneut ein neues fachliches Aufgabenfeld übernommen und meine Perspektive innerhalb der Verwaltung weiterentwickelt. Das zeigt sowohl die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten als auch die breiten Einsatzfelder innerhalb der Behörde.