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Abgeordnete wollen IPS-Programm ausweiten

Wolfgang Börnsen, Berichterstatter für internationale Austauschprogramme

Wolfgang Börnsen, Berichterstatter für internationale Austauschprogramme

© DBT/photothek

Das Internationale Parlaments-Stipendium (IPS) ist ein Erfolgsmodell. In dieser Einschätzung waren sich während der Debatte anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Programms am Freitag, 1. Juli 2011, Redner aller Fraktionen einig. Das IPS, an dem junge Menschen aus 28 Ländern teilnehmen, sei ein Programm „von Abgeordneten des Deutschen Bundestages für Nachwuchspolitiker in aller Welt“, sagte Wolfgang Börnsen (CDU/CSU), Berichterstatter für internationale Austauschprogramme in der Kommission des Ältestenrates für innere Angelegenheiten. Alexander Ulrich (Die Linke) machte deutlich, dass die Anwesenheit der internationalen Stipendiaten auch eine Bereicherung für den Deutschen Bundestag sei.

Exportgut Parlamentarismus

Durch das Programm werde der „Parlamentarismus zum Exportgut“, sagte Wolfgang Börnsen. Dies sei „einzigartig in der Welt“. Die Stipendiaten, so der Unionsabgeordnete weiter, seien nach ihrer Rückkehr die besten Botschafter Deutschlands in ihren Ländern. Börnsen zollte den 130 Abgeordneten, die sich für das Programm zur Verfügung stellen, „Dank und Anerkennung“.

Die Akzeptanz, die das IPS von den Stipendiaten erfahr, zeige sich auch darin, dass von den 1.750 Teilnehmern in den vergangenen 25 Jahren lediglich drei - zumeist aus familiären Gründen- vorzeitig ausgeschieden seien. Der CDU-Abgeordnete sprach sich dafür aus, das Programm künftig auch für die jungen Demokratien in Nordafrika zu öffnen.

„Deutschland wird international vernetzt“

Durch das IPS zeige der Bundestag, dass er kein in sich gekehrtes Parlament sei, sondern „offen und transparent“, sagte Petra Ernstberger (SPD), die zugleich deutlich machte, dass auch ihre Fraktion sich vorstellen könne, mehr als 28 Länder in das Programm aufzunehmen. „Wir öffnen das Parlament für die Entscheidungsträger der Zukunft und tragen somit dazu bei, dass Deutschland international vernetzt wird“, sagte Ernstberger.

Sie freue sich, dass mehr als 200 Bundestagsabgeordnete den fraktionsübergreifenden Antrag (17/6350) unterschrieben hätten, in dem die IPS-Teilnehmer aufgefordert werden, „auch nach der Rückkehr in ihre Heimatländer engagiert für Demokratie, interkulturelle Offenheit und Toleranz, für Freiheit und ein friedliches Zusammenleben einzutreten sowie - wo immer ihnen dies möglich ist - das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zu fördern“.

„IPS auf Nordafrika und die Mongolei ausdehnen“

Von einem „Geben und Nehmen“ sprach die FDP-Abgeordnete Dr. Christel Happach-Kasan. „Die IPSler sind eine ausdrückliche Bereicherung für mein Büro“, sagte sie. Eine der Grundanforderungen an die Stipendiaten sei es, die deutsche Sprache zu beherrschen. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, den Deutschunterricht in diesen Ländern zu erweitern.

Hierbei würde das Goethe-Institut gute Arbeit leisten, was bei den nächsten Haushaltsberatungen beachtet werden müsse, forderte Happach-Kasan. Auch die FDP-Abgeordnete sprach sich für eine Ausweitung des IPS aus. Das sollte Nordafrika betreffen, aber auch die Mongolei, wo viele Menschen Deutsch sprächen.

„Keine Belastung, sondern eine Bereicherung“

Als das IPS-Programm vor 25 Jahren gegründet wurde, habe in Deutschland noch die Mauer gestanden und hätten viele der heutigen Teilnehmerländer noch gar nicht existiert, erinnerte der Abgeordnete der Linksfraktion Alexander Ulrich. Für ihn stellen die Stipendiaten keine zusätzliche Belastung, sondern eine Bereicherung dar. Daher appelliere er an alle Kollegen, ebenfalls Stipendiaten aufzunehmen. „Das ist eine tolle Angelegenheit.“

Einer Erweiterung des IPS auf junge, aufstrebende Demokratien stimmte auch er zu. Dies müsse jedoch geschehen, ohne Länder auszuschließen, die durchaus schon jetzt gefestigte Demokratien hätten.

„Für junge und noch instabile Demokratien geeignet“

Die Stipendiaten würden während ihres Aufenthalts in der deutschen Hauptstadt nicht nur berufliche, sondern auch soziale und kulturelle Erfahrungen sammeln, sagte Viola von Cramon-Taubadel (Bündnis 90/Die Grünen). Genau diese Mischung mache das Programm so attraktiv. Besonders für junge und noch instabile Demokratien sei das IPS-Programm geeignet, befand sie.

Insofern sei die Erweiterung auf Nordafrika sehr sinnvoll. In mehreren Gesprächen mit jungen gut ausgebildeten Nordafrikanern habe sie mitbekommen, dass Geld allein diese Länder nicht weiterbringe. „Wenn wir sie aber bei der parlamentarischen Ausbildung unterstützen, wäre das Gold wert“, sagte von Cramon-Taubadel (hau).

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„Ich konnte mit eigenen Augen miterleben, wie eine demokratische Gesellschaft funktioniert.“ Nurana Aliyeva aus Aserbaidschan ist auch zwei Jahre nach ihrem Praktikum im Bundestag noch fasziniert. Die IPS-Stipendiatin von 2009 schwärmt davon, dass sie von Anfang an in die Arbeit des Abgeordnetenbüros eingebunden wurde. „Ich hatte viel Freiheit. Ich durfte bei der Büroarbeit helfen, Pressemitteilungen verfassen und war im Wahlkreis dabei“, sagt Aliyeva. Gemeinsam mit anderen ehemaligen Teilnehmern des Internationalen Parlaments-Stipendiums (IPS) berichtet sie auf der Konferenz „25 Jahre IPS: Erfahrungen - Wirkungen - Visionen“ von ihren Erlebnissen und ihrem Werdegang nach dem Praktikum im Bundestag.

Kohls und Schröders Wahlkämpfe miterlebt

Im Zuschauerraum sitzen weitere Stipendiaten, die zu den Ausführungen teilweise verständnisvoll nicken, teilweise lachen. Der Chor der Musikgemeinschaft des Deutschen Bundestages trägt klassische und modernere Lieder vor.

„Ich gehörte zu denen, die damals die Kartons für Berlin packen durften“, erzählt Jeannette Vaude-Perrin aus Frankreich. Sie war von 1997 bis 1998 im Parlament, damals noch in Bonn. Den Wahlkampf von Helmut Kohl (CDU) und Gerhard Schröder (SPD) habe sie „hautnah miterlebt“.

Und noch etwas ist ihr speziell aus dem Rheinland in Erinnerung geblieben. „Zu Karneval wurde der Senatsbereich von Jecken gestürmt und ein Bierstand wurde aufgebaut. Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas möglich war.“

„Darf mich jetzt viel mit Deutschland beschäftigen“

Für Hanna Hornyamsky-Hittner aus Ungarn ging es nach dem Praktikum im Bundestag gleich mit der Politik weiter. Schon während des Aufenthalts 2008 in Deutschland habe sie das Angebot eines EU-Parlamentariers bekommen, sein Büro in Budapest zu leiten. Inzwischen sei sie im Außenministerium.

„Meine in Berlin erworbene Erfahrung hat ganz viel dazu begetragen, dass ich mich jetzt viel mit Deutschland beschäftigen darf“, ist sie überzeugt.

„Danke Bundestag, danke Deutschland“

Jakub Cupriak, IPS-Stipendiat aus Polen von 2007, ist inzwischen Vorsitzender des Alumni-Vereins in Polen. Nach seinem Praktikum bei einer FDP-Abgeordneten ging er zum Aufbaustudium in die Niederlande. Für seine Promotion in Bonn bewarb er sich bei einer politischen Stiftung um ein Stipendium.

„Die waren beeindruckt, dass ich am IPS-Programm teilgenommen hatte“, sagt er. Er bekam das Stipendium und konnte so seine Promotion finanzieren. „Danke Bundestag, danke Deutschland“, betont er zum Abschluss.

Deutsche Welle, Adenauer-Stiftung, Bertelsmann-Stiftung

„Als ich nach Deutschland kam, hatte George W. Bush gerade seine zweite Amtszeit angefangen, der Irakkrieg war sehr aktuell und Facebook war nur für Studenten zugänglich“, beschreibt Jacob Comenetz die Weltlage zur Zeit seines Stipendiums. Als der US-Amerikaner 2005 in den Bundestag kam, erlebte er, wie Gerhard Schröder die Vertrauensfrage stellte und Neuwahlen eingeleitet wurden.

„Das Wichtigste aber waren die Freundschaften, die ich geknüpft habe, auch international“, sagt Comenetz. Direkt danach habe er bei der Deutschen Welle hospitiert, habe bei der Konrad-Adenauer-Stiftung gearbeitet und bei der Bertelsmann-Stiftung in Washington.

„Das effektivste Mittel der Völkerverständigung“

Auch US-Botschafter Philip D. Murphy weiß nur Lob zu berichten. „Es ist mir eine Ehre, anlässlich des Geburtstags des IPS-Programms hier zu sein“, sagt Murphy. Die Stipendiaten hätten die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und Menschen aus aller Welt kennenzulernen. „Kein Buch, keine Zeitung, kein Blog, kein Twitter-Feed kann die persönliche Erfahrung ersetzen“, betont er. Austauschprogramme wie dieses seien das effektivste Mittel der Völkerverständigung.

Prof. Dr. Max Huber, Vizepräsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und ehemaliger Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, betont: „Wir sind außerordentlich dankbar über dieses Programm.“ In Zukunft werde das Stipendium noch viel wichtiger. „Große Probleme wie beispielsweise die globale Erwärmung können wir nur gemeinsam angehen“, so Huber.

„Eine Herzenangelegenheit“

Prof. Dr. Hans Meyer, ehemaliger Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin, berichtet von einem bulgarischen Stipendiaten, dessen Doktorvater er später war. „Ich habe seine Dissertation mit summa cum laude bewertet. Es war die zweite Arbeit überhaupt, die ich so bewertet habe“, sagt er stolz. Das Programm sei viel nachhaltiger als so manche andere Arbeit des Bundestages. „Das kommt, weil sie hier in Personen investieren. Gesetze müssen ständig angepasst werden. Aber in Personen zu investieren ist nachhaltiger als etwa in Fabriken zu investieren“, meint Meyer.

Eduard Oswald, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, berichtet von einer Abstimmung im Bundestag. Vor der Festveranstaltung hätten die Abgeordneten einstimmig einen Antrag zur weiteren Unterstützung des Programms verabschiedet. „Dem deutschen Parlament ist das Programm eine Herzensangelegenheit“, sagt Oswald. Es komme sehr selten vor, dass ein Antrag einstimig verabschiedet wird. (ske)

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„Effektives Mittel zur Völkerverständigung“

EU-Kommissar Günter Verheugen

EU-Kommissar Günter Verheugen

© DBT/SMNeumann

„Bis zu meinem letzten Atemzug werde ich daran glauben“, sagte Günter Verheugen auf die Frage, ob Austauschprogramme ein effektives Mittel zur Völkerverständigung sein können. Bei der Podiumsdiskussion zum 25. Geburtstag des Internationalen Parlaments-Stipendiums (IPS), moderiert von der ehemaligen Stipendiatin Hana Scharffova aus Tschechien und dem Mitbegründer des IPS-Programms, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Börnsen, betonte der ehemalige EU-Kommissar Verheugen die Wichtigkeit von Austauschprogrammen.

„Alles unterstützt, was Begegnungen fördert“

Gerade erlebe Europa ein erneutes Aufflammen von Nationalismus. Initiativen wie das IPS könnten diesem Trend entgegenwirken. „In meiner Heimat treffe ich immer noch auf Menschen, die stolz darauf sind, noch nie in den Nachbarländern Polen oder Tschechien gewesen zu sein. Aber sie sind schnell dabei zu sagen, die Polen sind so und die Tschechen sind so“, sagte Verheugen. Aus Austauschprogrammen könnten die Teilnehmer lernen, dass „Sätze, die mit 'Die Deutschen’ oder 'Die Franzosen’ anfangen, meistens falsch“ seien.

Die Menschen lernten, eine andere Kultur in ihrer Andersartigkeit nicht als Bedrohung aufzufassen, sondern sie zu respektieren. Der aufflammende Nationalismus hänge mit einer „mangelnden Bereitschaft zur Begegnung“ zusammen. „Ich habe deswegen immer alles unterstützt, was Begegnungen fördert“, sagte Verheugen, der inzwischen Honorarprofessor an der Europa-Universität Viadrina ist.

„Wie Politik auch anders gehen kann“

Dr. Gunter Pleuger, Präsident der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder und ehemaliger Staatssekretär im Auswärtigen Amt, schloss sich Verheugens Meinung an. Wer andere Kulturen kenne, der wisse auch, wie er beispielsweise in schwierigen Verhandlungen helfen könne.

Vladimir Esipov, Chefredakteur der Zeitschrift GEO in Russland und IPS-Stipendiat von 1998/99, hob hervor, dass er von seinem Aufenthalt im Bundestag mitgenommen habe, „wie Politik auch anders gehen kann“. Er nannte ein Beispiel zur Völkerverständigung. Eine russische Mitstipendiatin habe ihn zu Beginn des Programms vor den amerikanischen Kollegen gewarnt. Denn die Amerikaner hätten geplant, Russland zu zerstören und die Russen zum Katholizismus zu bekehren.

„Nach fünf Monaten ist die zum Abschied allen Amis um den Hals gefallen und hat gesagt, sie hätte nicht gedacht, dass Amerikaner so nett sind“, schloss Esipov.

„Sehr tief in meinem Herzen geblieben“

Witold Stankowski, Professor für Europakunde an der Jagiellonen Universität Krakau und Stipendiat von 1996/97, sagte, der Aufenthalt in Deutschland sei „sehr tief in meinem Herzen geblieben“. Sein Vater habe in der Zeit zwischen den Kriegen das Lehrerseminar in Danzig besucht. Während der Nazizeit seien fast alle Lehrer umgebracht worden. Sein Vater aber wurde von einer deutschen Familie gewarnt.

Nach dem Krieg habe ihn eine ehemalige deutsche Schülerin besucht. Über sie sei der Kontakt nach Deutschland entstanden. Inzwischen habe er über die Vertreibung der Deutschen aus Polen geforscht, in beiden Ländern.

Internationalen Alumni-Club vorgestellt

Zum Abschluss verabschiedeten die Stipendiaten eine Resolution. Sie bedankten sich beim Deutschen Bundestag für die Möglichkeit, seine Arbeit unmittelbar kennenlernen zu dürfen. Die Teilnehmer drückten ihren Wunsch aus, dass diese Chance auch deutschsprechenden Hochschulabsolventen aus arabischsprachigen Ländern eingeräumt werde.

Als wünschenswert bezeichneten sie vergleichbare Partnerprogramme, bei denen Deutsche ausländische Parlamente kennenlernen könnten. Die Stipendiaten stellten einen neuen Verein, den Internationalen Alumni-Club, vor. Die Mitglieder verpflichten sich zu aktiver politischer Teilhabe in ihrem Heimatland. (ske)

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Der Schirmherr hatte gerufen und sehr, sehr viele waren gekommen. BeimEmpfang des Bundestagspräsidentenfür die Teilnehmer desInternationalen Parlaments-Stipendiums (IPS)amDonnerstag, 30. Juni 2011,waren nicht nur ein Großteil der 115 Stipendiaten gekommen, sondern auch viele ehemalige IPSler sowie Botschafter aus den Teilnehmerländern. Schließlich gab es ein Jubiläum zu begehen: Das IPS wird 25. Das Programm aufzulegen, sei eine der besten Ideen gewesen, die der Bundestag in den letzten Jahrzehnten hatte, sagteBundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Diese Idee habe „eine breite Unterstützung gefunden“.

Er freue sich darüber, dass die rund 1.700 jungen Leute, die in den vergangenen 25 Jahren dieses Programm absolviert hätten, fast ausnahmslos „gute bis glänzende Erinnerungen haben“, sagte Lammert. Noch besser gefalle ihm, dass inzwischen einige der Teilnehmerländer ähnliches im eigenen Bereich aufzubauen versuchten.

„Beitrag zu dringend nötigen Veränderungen“

Sein Dank als Schirmherr, so der Bundestagspräsident weiter, richte sich zum einen an die drei Berliner Universitäten, da das Konzept des IPS von der Kombination der akademischen und politischen Begleitung lebe. Gleicher Dank gehöre jedoch den Abgeordneten, die an dem Programm teilnehmen. Viele von ihnen seien im Vorfeld von der Sorge umgetrieben, dass von den IPSlern „der Betrieb aufgehalten wird“.

Genau das, so hätten viele Parlamentarier die Erfahrung gemacht, passiere auch. „Und das ist gut so“, sagte Lammert. Die Stipendiaten würden Fragen stellen, „auf die wir so gar nicht gekommen wären“ und würden so zu Veränderungen beitragen, die dringend nötig seien.

Gewinner ausgezeichnet

Der 25. Jahrgang der IPS-Stipendiaten sei „genauso chaotisch“ wie die Jahrgänge vor ihm gewesen, sagte Wolfgang Börnsen Berichterstatter für internationale Austauschprogramme in der Kommission des Ältestenrates für innere Angelegenheiten. Aber, so betonte Börnsen, er sei hoch initiativ. Denn im Anschluss zeichnete der Schirmherr, Bundestagspräsident Lammert, die Gewinner des IPS-Medienwettbewerbs aus.

In der Kategorie „Bester Filmbeitrag“ ging die Auszeichnung an Marko Jelesijevic aus Serbien, in der Kategorie „Bestes Foto“ an Julia Botschkowskaja aus Kasachstan und in der Kategorie „Bester Text“ an Dora Kovacs aus Ungarn. Deren Beiträge waren unter anderem im IPS-Newsletter erschienen.

„Lassen wir Taten folgen“

Bevor die Stipendiaten und ihre Gäste sich zu ihrem Stipendiatenabend im Paul-Löbe-Haus auf den Weg machten, brachten Eszter Csepe aus der Slowakei und Alec Weltzien aus den USA den Dank gegenüber ihren Gastgebern zum Ausdruck. Dieser solle nicht aus leeren Worten bestehen, sagte er.

„Lassen wir Taten folgen“, rief Eszter Csepe ihren Mitstipendiaten zu. Mit den im Bundestag gemachten Erfahrungen müsse es gelingen, „die Welt ein bisschen besser zu gestalten“. (hau)

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