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29. Januar 2026

Streichung des Straftatbestandes der Politikerbeleidigung

Gesetzentwurf der Abgeordneten der Fraktion der AfD: Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung des § 188 des Strafgesetzbuchs - Stärkung der Meinungsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz (Drucksachen 21/652(Dokument, öffnet ein neues Fenster) und 21/3901(Dokument, öffnet ein neues Fenster))

  • Abstimmungsergebnis
  • Debatte

Gesamtergebnis, 630 Mitglieder

  • 133 ja
  • 440 nein
  • 0 enthalten
  • 57 nicht abg.

CDU/CSU
208 Mitglieder

  • 0 ja
  • 195 nein
  • 0 enthalten
  • 13 nicht abg.

AfD
151 Mitglieder

  • 133 ja
  • 0 nein
  • 0 enthalten
  • 18 nicht abg.

SPD
120 Mitglieder

  • 0 ja
  • 113 nein
  • 0 enthalten
  • 7 nicht abg.

B90/Grüne
85 Mitglieder

  • 0 ja
  • 73 nein
  • 0 enthalten
  • 12 nicht abg.

Die Linke
64 Mitglieder

  • 0 ja
  • 58 nein
  • 0 enthalten
  • 6 nicht abg.

fraktionslos
2 Mitglieder

  • 0 ja
  • 1 nein
  • 0 enthalten
  • 1 nicht abg.

1 / 50

Name

Fraktion

Bundesland

Abstimmung

Der Bundestag hat am Donnerstag, 29. Januar 2026, die Forderung der AfD-Fraktion, den Straftatbestand der Politikerbeleidigung abzuschaffen, abgelehnt. Dem Gesetzentwurf der Fraktion zur Abschaffung des Paragrafen 188 des Strafgesetzbuchs – Stärkung der Meinungsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz (21/652(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) stimmten nach halbstündiger Aussprache 133 Abgeordnete zu, 440 Abgeordnete lehnten ihn ab. In seiner Beschlussempfehlung (21/3901(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hatte der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz die Ablehnung empfohlen.

Streichung des Straftatbestandes der Politikerbeleidigung

Der Paragraf 188 des Strafgesetzbuches ist überschrieben: „Gegen Personen des politischen Lebens gerichtete Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung“. Die beantragte Streichung dieses Paragrafen hatte die AfD so begründet: „Wenn Bürger mächtige Personen aus Angst vor Strafverfolgung nicht mehr effektiv kritisieren dürfen, gerät die Demokratie selbst in Gefahr.“ Von der Streichung hatte sich die Fraktion eine „Stärkung der Meinungsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz“ versprochen. (scr/irs/29.01.2026)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Julia Klöckner

Julia Klöckner

© Julia Klöckner/ Tobias Koch

Klöckner, Julia

Bundestagspräsidentin

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Carmen Wegge

Carmen Wegge

© Carmen Wegge/ Photothek Media Lab

Wegge, Carmen

SPD

()
Stephan Brandner

Stephan Brandner

© Stephan Brandner/Vadim Derksen

Brandner, Stephan

AfD

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Carsten Müller

Carsten Müller

© Carsten Müller/ Tobias Koch

Müller, Carsten

CDU/CSU

()
Dr. Lena Gumnior

Dr. Lena Gumnior

© Lena Gumnior/ Stefan Kaminski

Gumnior, Dr. Lena

Bündnis 90/Die Grünen

()
Luke Hoß

Luke Hoß

© Die Linke Kreisverband Passau/ Rebekka Amann

Hoß, Luke

Die Linke

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Johannes Fechner

Johannes Fechner

© Photothek

Fechner, Dr. Johannes

SPD

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Thomas Fetsch

Thomas Fetsch

© Deutscher Bundestag/von Saldern

Fetsch, Thomas

AfD

()
Tijen Ataoğlu

Tijen Ataoğlu

© Tijen Ataoğlu / Paul Schneider

Ataoglu, Tijen

CDU/CSU

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Dr. Konrad Körner

Dr. Konrad Körner

© Dr. Konrad Körner/ Julia Durmann

Körner, Dr. Konrad

CDU/CSU

()
Bodo Ramelow

Bodo Ramelow

© DBT/ Inga Haar

Ramelow, Bodo

Bundestagsvizepräsident

()

Dokumente

  • 21/652 - Gesetzentwurf: Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung des § 188 des Strafgesetzbuchs - Stärkung der Meinungsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz
    PDF | 222 KB — Status: 26.06.2025
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 21/3901 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Gesetzentwurf der Abgeordneten Stephan Brandner, Thomas Fetsch, Rainer Galla, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 21/652 - Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung des § 188 des Strafgesetzbuchs - Stärkung der Meinungsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz
    PDF | 180 KB — Status: 28.01.2026
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • namentliche Abstimmung zu Gesetzentwurf 21/652(Dokument, öffnet ein neues Fenster) (Beschlussempfehlung 21/3901(Dokument, öffnet ein neues Fenster): Gesetzentwurf ablehnen)
  • 20:03:56: Beginn der Abstimmung
  • 20:25:18: Ende der Abstimmung
  • Gesamt: 573 Ja: 133 Nein: 440 Enthaltungen: 0


Gesetzentwurf 21/652(Dokument, öffnet ein neues Fenster) abgelehnt

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

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Stand: 23.05.2026