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Erfahrene Abgeordnete aus Thüringen: Katrin Göring-Eckardt

Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt

Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt

© Dominik Butzmann

Der Bundestag hat am 9. Dezember 2021 die Thüringer Abgeordnete Katrin Göring-Eckardt zu seiner neuen Vizepräsidentin gewählt. Göring-Eckardt erhielt in geheimer Wahl 501 Ja-Stimmen bei 140 Gegenstimmen und 48 Enthaltungen. Sie folgt damit auf Claudia Roth, die das Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien übernommen hat.

Katrin Göring-Eckardt gehört dem Parlament seit 1998 als Abgeordnete an. Von 2005 bis 2013 war sie bereits Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages gewesen. Von 2002 bis 2005 sowie von 2013 bis 2021 war sie zusammen mit Dr. Anton Hofreiter Ko-Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Geboren wurde Katrin Göring-Eckardt 1966 in Friedrichroda in Thüringen. Nach dem Abitur studierte sie Theologie (ohne Abschluss) und engagierte sich in der Kirchenbewegung der DDR. Bis zur Wende gehörte sie keiner Partei an. 1989 war sie Mitbegründerin der Bürgerbewegung Demokratie jetzt und danach von Bündnis 90. Von 1992 bis 1993 verhandelte sie den Zusammenschluss von Bündnis 90 mit den westdeutschen Grünen.

Von 1995 bis 1998 war sie Thüringer Landesvorsitzende der vereinten Partei und wurde 1996 in den Bundesvorstand gewählt. Zum Bundestag kam sie zunächst als Mitarbeiterin des Abgeordneten Matthias Berninger und lernte so das parlamentarische Handwerk. 1998 erhielt sie selber ein Mandat für den Bundestag. Sie wurde parlamentarische Geschäftsführerin und gesundheits- und rentenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, bis sie 2002 zusammen mit Krista Sager an die Spitze der Fraktion gewählt wurde.

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