08.07.2026 | Parlament

Statement der SED-Opferbeauftragten bei der Übergabe ihres Jahresberichtes 2026 an die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner im Innenhof der Gedenkstätte Hohenschönhausen

Das Foto zeigt zwei Frauen, die in einem Innenhof vor einem mit Blumenkränzen geschmückten Gedenkstein neben einander stehen. Sie schauen sich an. Die beiden Frauen halten gemeinsam ein A4-großes Heft in den Händen.
Das Foto zeigt zwei Frauen, die in einem Innenhof vor einem mit Blumenkränzen geschmückten Gedenkstein neben einander stehen. Sie schauen sich an. Die Frau links im Bild hält ein A4-großes Heft in der Hand. Die Frau rechts im Bild hält Moderationskarten in ihrer Hand und spricht.
Es handelt sich um ein Gruppenfoto.

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Die SED-Opferbeauftragte übergibt Bundestagpräsidentin Julia Klöckner ihren Jahresbericht. (© Deutscher Bundestag / Tobias Koch)

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Die Bundesbeauftragte während ihres Statements zur Übergabe ihres Jahresberichts. (© Deutscher Bundestag / Tobias Koch)

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Gruppenfoto bei der Übergabe des Jahresberichts der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, CDU/CSU, MdB, (vlnr) Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour, Bündnis 90/Die Grünen, MdB, Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortleb, SPD, MdB, der ehemalige Häftling im Stasi-Gefängnis, Mario Röllig, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, CDU/CSU, MdB, SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke, Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz, CDU/CSU, MdB, Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, Die Linke., MdB, und Dr. Helge Heidemeyer, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. (© Deutscher Bundestag / Tobias Koch)

Frau Präsidentin,
liebe Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten!

Dass Sie alle hier sind, dass die Spitze unseres Parlamentes in Hohenschönhausen die Opfer der SED-Diktatur würdigt, ist ein wichtiges Signal an die Betroffenen:

Unser Parlament sieht das Leid, das die Menschen hier erfahren mussten. Der Deutsche Bundestag steht fest an der Seite der Opfer! 

Wir haben gemeinsam viel erreicht, damit diejenigen zu ihrem Recht kommen, 
die in der SED-Diktatur Unrecht erlitten haben.

Die Gesetze von 2025, mit höherer Opferrente und Härtefallfonds, sind eine riesige Erfolgsgeschichte. 

Aber der Schatten der Diktatur ist lang. Viele Menschen leiden bis heute an gesundheitlichen, an psychischen Auswirkungen ihrer Haft, ihrer Verfolgung.

Nicht alle erhalten ausreichende Unterstützung. Beispielsweise die damals oft minderjährigen Opfer des DDR-Zwangsdopings.

Ich danke Ihnen, Frau Präsidentin, liebe Frau Klöckner, und weiß Sie an meiner Seite:
Wir bleiben in unserem Engagement verlässlich.
Unsere Demokratie lässt die Opfer der SED-Diktatur nicht allein!