Parlament

Bundestagspräsidentin empfängt die Direktoren des LBI, Dr. Miriam Bistrovic und Dr. Markus Krah

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas posiert mit der Direktorin des Berliner Leo Baeck Instituts, Dr. Miriam Bistrovic, und dem Direktor des New Yorker Leo Baeck Instituts, Dr. Markus Krah, vor einer EU-Flagge und einer Deutschlandflagge.

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, SPD, MdB, mit der Direktorin des Berliner Leo Baeck Instituts (LBI), Dr. Miriam Bistrovic, und dem Direktor des New Yorker Leo Baeck Instituts, Dr. Markus Krah. (© DBT/Juliane Sonntag/photothek)

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas schreibt auf ihrem offiziellen Instagram-Account @bundestagspraesidentin Folgendes:

Heute habe ich die Direktorin des Berliner Leo Baeck Instituts (LBI), Dr. Miriam Bistrovic, und den Direktor des New Yorker Leo Baeck Instituts, Dr. Markus Krah, bei mir im Deutschen Bundestag zum Gespräch begrüßt.

Das @leobaeckinstitute(Externer Link) ist nach Rabbi Leo Baeck benannt - er war der letzte Repräsentant des deutschen Judentums unter den Nazis. Das Institut ist eine Forschungsbibliothek und ein Archiv, das sich der Geschichte des deutschsprachigen Judentums widmet.

Dr. Miriam Bistrovic und Dr. Markus Krah stellten mir die Arbeit des Instituts vor - beispielsweise den Podcast und die Reihe „Stolpertexte“: Deutschsprachige Autorinnen und Autoren haben literarische Texte über Schicksale von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus geschrieben, deren Lebenszeugnisse das LBI seit 1955 sammelt. Durch Projekte wie die „Stolpertexte“ versucht das LBI, die jüdische Vergangenheit über die persönliche Ebene zugänglicher und die Erinnerungskultur allgemein nahbarer zu gestalten.

Beide berichteten mir auch, dass sich die Arbeit des Instituts seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 erschwert hat. Es ist zum Beispiel schwieriger, den Dialog mit allen Akteuren aufrechtzuerhalten. Doch gerade dieser Dialog und die Aufklärungsarbeit des LBI zu verhärteten Positionen und Antisemitismus im Allgemeinen an Schulen und für Jugendliche erachte ich für besonders wichtig. Auch durch den traurigen Umstand, dass es in ein paar Jahren leider keine Zeitzeugen mehr geben wird, wird die Arbeit des Instituts um so wichtiger.

Herzlichen Dank für das gute Gespräch und den Besuch, liebe Miriam Bistrovic und lieber Markus Krah!

Den Post finden Sie unter: https://www.instagram.com/p/C8MnfiGtHWj/(Externer Link)