Parlament

Kuratorium der Stiftung Denkmal der ermordeten Juden Europas

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas lächelt. Sie steht gegenüber von mehreren Personen. Sie steht vor den Flaggen Deutschlands und der Europäischen Union.

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (© DBT / Leon Kügeler / photothek)

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat die 40. Sitzung des Kuratoriums der Stiftung Denkmal der ermordeten Juden Europas geleitet.

Dazu schreibt sie auf ihrem offiziellen Instagram-Account @bundestagspraesidentin Folgendes:

Als Bundestagspräsidentin bin ich zugleich auch Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Denkmal der ermordeten Juden Europas. Gestern habe ich die 40. Sitzung des Kuratoriums seit Gründung der @stiftungdenkmal im April 2000 geleitet.

Das Kuratorium beschließt über alle grundsätzlichen Fragen, die zum Aufgabenbereich der Stiftung gehören. Es bestellt den Direktor und den Beirat. Alle Fraktionen des Deutschen Bundestages, die Bundesregierung, das Land Berlin, der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e. V., der @zentralratderjuden, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, das @juedischesmuseumberlin, die Stiftung @topographiedesterrors und die Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in Deutschland entsenden ihre Vertreterinnen und Vertreter.

Zweck der Stiftung ist die Erinnerung an den nationalsozialistischen Völkermord an den Juden Europas. Sie trägt dazu bei, die Erinnerung an alle Opfer des Nationalsozialismus und ihre Würdigung in geeigneter Weise sicherzustellen.

Der Schwerpunkt der Stiftungsarbeit umfasst die Aufklärung über den Holocaust und das Erinnern an die sechs Millionen ermordeten jüdischen Kinder, Frauen und Männer. Aber auch das Gedenken an weitere Opfergruppen ist Aufgabe der Stiftung. Deshalb gibt es neben dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas weitere Denkmäler für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen und für die ermordeten Sinti und Roma sowie einen Gedenkort für „Euthanasie“-Opfer.

Ich bin überzeugt: Die Stiftung leistet unverzichtbare Arbeit für das Gedenken an die jüdischen und nicht-jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Deshalb sehe ich es als unsere Aufgabe an, diese wertvolle und erfolgreiche Arbeit zu pflegen, zu stärken und weiterzuentwickeln.



Den Post finden Sie unter: https://www.instagram.com/p/CsqYztmNY4F/(Externer Link)