Besuch in Halle

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas neben Karamba Diaby MdB (© Paulin Amler)
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat auf Einladung von Karamba Diaby MdB Halle besucht.
Dazu schreibt sie auf ihrem offiziellen Instagram-Account @bundestagspraesidentin Folgendes:
Gewalt hat keinen Platz in unserer Gesellschaft und unserer Demokratie - weder verbal noch körperlich. Um gegen Gewalt und rassistische Anfeindungen ein Zeichen zu setzen, war ich diesen Monat auf Einladung meines Kollegen @drkarambadiaby in Halle. Karamba Diaby und sein Team werden seit vielen Jahren rassistisch angefeindet, bedroht und attackiert. Der Brandanschlag auf sein Wahlkreisbüro im Mai war ein weiterer Tiefpunkt.
Diese Attacken dürfen wir nicht hinnehmen. Es war mir eine Herzensangelegenheit, vor Ort deutlich zu machen, dass wir hinter Karamba Diaby, seinem Team und allen engagierten Demokratinnen und Demokraten stehen und die abscheulichen Attacken auf ihn und sein Wahlkreisbüro entschieden verurteilen.
Wir - das ist die übergroße Mehrheit der Menschen in unserem Land, die übergroße Mehrheit der Parlamentarierinnen und Parlamentarier und natürlich auch ich persönlich - als Abgeordnete und langjährige Kollegin von Karamba Diaby und auch als Präsidentin des Deutschen Bundestages.
Als Bundestagspräsidentin ist es mir auch wichtig, ausdrücklich das Engagement der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Wahlkreisbüros von Abgeordneten in ganz Deutschland hervorzuheben. Anders als ihre Kolleginnen und Kollegen in den Büros im Bundestag sind sie oft alleine vor Ort, ohne sicheres Einlasssystem und Bundestagspolizei. Auch sie sind oftmals Anfeindungen und Bedrohungen ausgesetzt. Auch sie verdienen Respekt. Genau wie auch diejenigen, die sich ehrenamtlich auf lokaler Ebene politisch engagieren. Auch sie stehen zunehmend im Fokus und müssen sich häufig alleine zur Wehr setzen, wenn sie beschimpft, angefeindet und bedroht werden.
Für mich steht außer Frage: Angriffe auf oder Bedrohungen gegen Menschen, die sich in und für unsere Demokratie engagieren, sind inakzeptabel. Sie sind im Kern ein Angriff auf unsere Demokratie selbst. Den Betroffenen müssen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln den Rücken stärken und sie besser schützen.
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