Präsidium des Deutschen Bundestages vor Ort im Vogtland, 23. Januar 2024

Gruppenfoto des Bundestagspräsidiums beim Besuch der Meisterwerkstatt für Metallblasinstrumente Jürgen Voigt. (© DBT/Marc Beckmann)
Dazu schreibt Bundestagspräsidentin Bärbel Bas auf ihrem offiziellen Instagram-Account @bundestagspraesidentin Folgendes:
In unserer Reihe „Präsidium vor Ort“ geht das Bundestagspräsidium raus aus Berlin - hin zu den Menschen in den Regionen. Wir wollen das Gespräch suchen und zuhören. Nicht nur in unseren Wahlkreisen. Als Parlament sind wir für alle da. Doch zu viele Menschen empfinden das nicht mehr so. Sie haben das Gefühl, dass die Politik sich nicht für sie interessiert und sie nichts bewirken können. Das ist Gift für unsere Demokratie.
Um so schöner ist es, dass wir bereits am ersten Tag unserer Reise nach Sachsen mit so vielen engagierten Menschen sprechen und mehr über ihre alltäglichen Herausforderungen erfahren konnten. Vielen Dank an meine Vizepräsidentin Yvonne Magwas für die Einladung in ihren Wahlkreis, das Vogtland. Die Region steht für Musik, aber auch für Sport. Nicht nur, dass der Musikintrumentenbau hier eine lange Tradition hat, von der wir uns heute überzeugen durften. Klingenthal ist mit der Weltcup-Skisprungschanze Bundesstützpunkt des Deutschen Skiverbandes und somit eines der „Eliteschmieden für Wintersportler“ in Deutschland. Beide Besuche waren sehr beeindruckend. Zudem konnten wir heute ein Vorzeigeprojekt der Kinder- und Jugendarbeit, den Markuskeller, kennenlernen. Besonders gefreut hat mich, wie klar sich Pfarrer Vödisch und das gesamte Team gegen die sogenannte Jugendarbeit von Rechtsaußen stellt. Hier wurde ein Ort geschaffen, an dem Demokratie erlebbar gemacht wird, indem Kinder und Jugendliche mitgestalten und mitreden können. Danke für Ihre wertvolle Demokratiearbeit! Den Abschluss des Tages bildete ein Treffen mit 50 Vertreten aus der Zivilgesellschaft. Danke für den guten Austausch.
Spontan sind wir heute außerdem auf Landwirte und Mittelständler getroffen, die mit Traktoren an der Straße standen. Es war uns allen ein wichtiges Anliegen außerplanmäßig anzuhalten und direkt über ihre Probleme hier vor Ort zu sprechen!
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