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Presse

Zukunft des Helmholtz-Zentrums DESY

Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung/Antwort - 08.01.2021 (hib 43/2021)

Berlin: (hib/ROL) Die Fördermittel des Bundes und der Freien und Hansestadt Hamburg für das Helmholtz-Zentrum Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) werden in erster Linie zur Finanzierung der Forschungsinstrumente am DESY und der Eigenforschung verwendet. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/25603) auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/25053). Hierzu zählen laut Bundesregierung auch Forschungskooperationen zusammen mit der European Organization for Nuclear Research (CERN, Schweiz), der European XFEL GmbH (Deutschland), dem National Accelerator Laboratory (SLAC, USA), dem Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF, Italien) sowie vielen anderen Forschungseinrichtungen und Universitäten in Deutschland, Europa und weltweit. Die Mittelzuwendung des Bundes belief sich 2020 laut Antwort auf rund 345 Millionen Euro.

Eine Finanzierungszusage des Bundes zum Projekt Petra IV besteht laut Bundesregierung derzeit nicht. Die Entscheidung über eine Finanzierung könne aufgrund der Größe des Projektes (derzeitige Prognose 670 Millionen Euro Baukosten) nur nach einem Auswahlverfahren zur Förderung von großen Forschungsinfrastrukturen getroffen werden. Ein solches Verfahren sei derzeit nicht terminiert.