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UNAMID (Darfur/Sudan)

Die Beteiligung der Bundeswehr an der von den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union (AU) gestellten Friedenstruppe für Darfur/Sudan wurde vom Bundestag erstmals am 15. November 2007 gebilligt. UNAMID soll als stabilisierendes Element zur Verbesserung der Sicherheitslage in Darfur und zur Begleitung der politischen Bemühungen um ein Ende der Krise in Darfur beitragen.

Seit der Absetzung des ehemaligen sudanesischen Präsidenten al-Bashir befindet sich der Sudan im Umbruch. Derzeit besteht die Absicht, von der friedenssichernden Mission UNAMID zu einer Stabilisierungsmission überzugehen. Das aktuelle Mandat des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen umfasst den Schutz der Zivilbevölkerung, die Erleichterung der Bereitstellung humanitärer Hilfe und die Sicherheit des humanitären Personals, die Vermittlung zwischen der Regierung des Sudans und den bewaffneten Bewegungen, die das Doha-Friedensabkommen aus dem Jahr 2011 nicht unterzeichnet haben, sowie die Unterstützung der Vermittlungsbemühungen in Konflikten zwischen Bevölkerungsgruppen, einschließlich Maßnahmen zur Bekämpfung ihrer tieferen Ursachen, in Zusammenarbeit mit dem Landesteam der Vereinten Nationen.

Die letzte Verlängerung des Mandats durch den Deutschen Bundestag erfolgte auf Antrag der Bundesregierung am 12. März 2020. Das derzeitige Mandat ist längstens bis zum 31. Dezember 2020 erteilt. Die Mandatsobergrenze liegt bei 20 Soldatinnen und Soldaten.

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