Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung

Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung trauert um Dr. Wolfgang Schäuble

Porträtfoto von Wolfgang Schäuble

Wolfgang Schäuble, „Architekt der Deutschen Einheit“ und „Parlamentarier aus Leidenschaft“. (DBT/Achim Melde)

Der Vorstand der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung schreibt zum Tode von Dr. Wolfgang Schäuble: „Mit Dr. Wolfgang Schäuble verlieren wir einen leidenschaftlichen Demokraten, Europäer und überzeugten Förderer der deutsch-französischen Freundschaft. Er hat sich als Bundestagspräsident maßgeblich dafür eingesetzt, ein neues Kapitel der deutsch-französischen Beziehungen aufzuschlagen. Mit der Unterzeichnung des Deutsch-Französischen Parlamentsabkommens am 25. März 2019 anlässlich des 55. Jahrestages der Unterzeichnung des “Elyséevertrages„, legte er gemeinsam mit dem damaligen Präsidenten der Assemblée nationale, Richard Ferrand, den Grundstein für eine neue, besonders enge Zusammenarbeit des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale. 

Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung ist heute ein besonderes Forum der Begegnung der deutschen und der französischen Parlamentarierinnen und Parlamentarier und ein Ort des intensiven Austausches zu gemeinsamen Themen. In ihr lebt der Geist eines vereinten Europas, der das Wirken von Dr. Wolfgang Schäuble maßgeblich prägte. Diesem Geist bleiben wir verpflichtet.“


Hintergrund: 
Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung setzt sich aus 100 Mitgliedern zusammen, jeweils 50 Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale, die mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich tagen. Zuletzt kam die Versammlung im Dezember 2023 in Bonn zusammen. Die bilaterale Länderkammer ist in dieser Form einzigartig in Europa.

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