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Ausstellung zur Arbeit ziviler Fachkräfte in Krisenregionen eröffnet

Bundestagsvizepräsidentin Dr. h.c. Edelgard Bulmahn (SPD) hat am Montag, 19. Juni 2017, die Ausstellung „Frieden machen“ in der Halle des Paul-Löbe-Hauses des Bundestages eröffnet. Es handelt sich um eine Wanderausstellung, die von der Bundeszentrale für politische Bildung realisiert wird. Angeregt wurde sie vom Unterausschuss für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, die Kuration übernimmt der Verein Politikmuseum e.V. Nach der Eröffnung im Bundestag wird die Ausstellung bundesweit in Schulen gezeigt.

Dauerhafter Frieden als Ziel

Nach einem Grußwort der Vorsitzenden des Unterausschusses für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln, Dr. Franziska Brantner (Bündnis 90/Die Grünen), gab Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, eine Einführung in die Ausstellung.

In vielen Krisenregionen arbeiten heute neben internationalen Truppen viele zivile Fachkräfte mit dem Ziel, dauerhaften Frieden zu schaffen. Ihre Arbeit steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie moderieren Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien, setzen sich für die Gleichberechtigung von Frauen ein, organisieren die Gesundheitsversorgung, unterstützen beim Wiederaufbau der Verwaltung oder dokumentieren Menschenrechtsverletzungen.

Besichtigung vom 20. bis 30. Juni möglich

Die Ausstellung stellt Prinzipien, Instrumente und Kontroversen der zivilen Friedensarbeit vor. Internationale und lokale Fachkräfte berichten von ihren Erfahrungen in der Projektarbeit – von Chancen, Herausforderungen und Dilemmata. Interaktive Stationen regen zum Mit- und Nachdenken an und bieten Raum für eigene Meinungen und Vorschläge.

Die Ausstellung ist im Paul-Löbe-Haus von Dienstag, 20. Juni, bis Freitag, 30. Juni 2017, jeweils montags von 9 bis 17 Uhr zu sehen. Sie kann nur nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden, wobei der vollständige Vor- und Zuname, das Geburtsdatum sowie das Datum und die Uhrzeit des gewünschten Besuchstermins angegeben werden müssen (Telefon: 030/227-38883, E-Mail: ausstellungen@bundestag.de oder Direktanmeldung unter www.bundestag.de/parlamentarische_ausstellung). Besucher müssen beim Eingang West des Paul-Löbe-Hauses, Konrad-Adenauer-Straße 1, ein Personaldokument hinterlegen. (vom/20.06.2017)

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