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Norbert Lammert würdigt Daniil Granin

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Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert hat den am 4. Juli 2017 verstorbenen russischen Schriftsteller Daniil Granin in einem Kondolenzschreiben an dessen Tochter in Sankt Petersburg gewürdigt. Lammert schreibt: „Ihr Vater hat mich bei unserer Begegnung anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2014 mit seiner Bescheidenheit, seiner Güte, aber auch mit seiner Entschiedenheit sehr beeindruckt. Unvergessen ist mir seine eindrucksvolle Rede vor dem Deutschen Bundestag, in der er das Verbrechen der Leningrader Blockade eindringlich schilderte, für das Deutsche die Verantwortung tragen.“

Umso bemerkenswerter sei der lange Weg, den Daniil Granin – wie er selbst einmal sagte – „vom Hass zum Verständnis und zur Freundschaft“ zurückgelegt habe. Für Granin sei die Aussöhnung zwischen Russen und Deutschen ein besonderes Anliegen gewesen, für das er sich mit Nachdruck persönlich engagiert habe.

Bundestag bleibt in guter Erinnerung

Daniil Granin hatte am 27. Januar 2014 vor den Abgeordneten des Deutschen Bundestages über seine bewegende Geschichte als Überlebender der Belagerung von Leningrad durch die deutsche Wehrmacht im Jahr 1944 berichtet. Er bedankte sich später beim Präsidenten des Bundestages für die Herzlichkeit, die ihm im Parlament entgegengebracht worden sei und die er in guter Erinnerung behalten werde.

In einem Brief an Norbert Lammert schrieb er: „Einer der Höhepunkte meines Besuchs im Bundestag war das Treffen mit Ihnen, insbesondere auf Ihre wunderbar herzliche Einladung hin fühlte ich mich als willkommener Gast. Das war nicht so einfach, denn im siegreichen Jahr 1945 sahen wir Ihren Reichstag, der für uns immer mehr zum Symbol für das ersehnte Kriegsende wurde.“ (mj/06.07.2017)

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