Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Bildwortmarke: Deutscher Bundestag Deutscher Bundestag

Dokumente

Artikel

Schäuble eröffnet Moritz-Götze-Aus­stellung „Lor­beeren für Schadow“

herunterladen

Dialog schließen

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, bitte bestätigen Sie vor dem Download des gewünschten Videos, dass Sie unseren Nutzungsbedingungen zustimmen. Ohne die Zustimmung ist der Download des Videoclips leider nicht möglich.

einbetten

Dialog schließen

Fügen Sie den folgenden Code in HTML-Seiten ein, um den Player auf Ihrer Webseite zu verwenden. Es gelten die Nutzungsbedingungen des Deutschen Bundestages.

<script id="tv7245358" src="https://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/hls/player.js?content=7245358&phi=default"></script>

Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble hat am Dienstag, 12. Juni 2018, im Seitenflügel des Schadow-Hauses des Bundestages in Berlin-Mitte, Schadowstraße 12-13, die Ausstellung „Lorbeeren für Schadow“ eröffnet. Sie ist von Mittwoch, 13. Juni 2018, bis Sonntag, 28. April 2019, bei freiem Eintritt zu besichtigen. Geöffnet ist sie jeweils dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, am Eröffnungstag bis 21 Uhr.

Quadriga wird 225 Jahre alt

Die Kuratoren der Ausstellung, Dr. Andreas Kaernbach und Kristina Volke, führten in die Ausstellung ein, bei der der Künstler Moritz Götze zugegen war. Umrahmt wurde die Vernissage von der Musikgruppe „Super Flu“.

In der Ausstellung nimmt der Hallenser Künstler Moritz Götze den 225. Geburtstag der Quadriga auf dem Brandenburger Tor zum Anlass, dessen Schöpfer Johann Gottfried Schadow (1764 bis 1850) einen Lorbeerkranz zu flechten und sich seinem Werk kongenial anzunähern.

Moritz Götze interpretiert preußische Geschichte

Moritz Götze war vom Bundestag in den letzten Jahren mit vier Emaille-Tableaus zur Geschichte des Parlaments beauftragt worden. Damit vervollständigt der 53-Jährige eine Interpretation preußischer Geschichte und holt sie aus einem zunehmend in den Büchern versteckten Kanon kulturhistorischer Erinnerungskultur in die heutige Zeit.

Aber nicht nur die Quadriga mit der Figur der Victoria steht im Mittelpunkt der Ausstellung, sondern auch der Zug der Friedensgöttin, der von Schadow gestaltete Fries unmittelbar unter der Quadriga, der verrät, dass die Victoria als Friedensgöttin konzipiert war. Das Brandenburger Tor nach dem Vorbild der Propyläen der Akropolis in Athen sollte ein Friedenstor werden, das König Friedrich Wilhelm II. als neuen „Perikles“ feiert: Es versinnbildlichte die Hoffnung des Monarchen, von Berlin aus eine europäische Friedensordnung aufbauen zu können. (vom/13.06.2018)

Marginalspalte