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Infomobil des Bundestages befindet sich auf Deutsch­land­tour

Das Infomobil des Bundestages

Das Infomobil des Bundestages

© DBT/Jörg F. Müller

Das Infomobil des Deutschen Bundestages befindet sich auf Tour. Bis zum 30. Oktober 2019 fährt es durch Deutschland und besucht dabei viele Wahlkreise, mehrere Großveranstaltungen und einige touristisch stark frequentierte Orte. Ziel ist, dass das Infomobil innerhalb von zwei Wahlperioden des Bundestages, von 2014 bis 2021, alle 299 Wahlkreise besucht.

Schulklassen können sich anmelden

Abgeordnete der besuchten Wahlkreise berichten über ihre persönlichen Erfahrungen im Parlament und stehen den Besucherinnen und Besuchern ebenso Rede und Antwort wie die Honorarkräfte des Deutschen Bundestages. Das Infomobil war bereits in den vergangenen Jahren ein Blickfang. Mit Tourstart 2019 ist es mit seinen neuen einladenden, bunten Bändern jedoch ein echter Hingucker. Das Infomobil verfügt über eine überdachte Bühne, einen Großbildschirm für die Vorführung von Filmen, ein abwechslungsreiches multimediales Angebot – wie zum Beispiel ein Rundgang durch die Gebäude des Deutschen Bundestages und Online-Zugänge unter anderem zu den Seiten des Deutschen Bundestages.

Das Angebot für die Besucher umfasst ferner zahlreiche Informationsmaterialien, die kostenlos zur Mitnahme bereitliegen.  Damit auch Schulklassen oder größere Gruppen das Infomobil gleichzeitig betreten können, ist im Innenraum Platz für mehr als 30 Personen. Gruppen wie etwa Schulklassen können sich für einen Vortrag über Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments anmelden. Das Infomobil verfügt über einen Lift, sodass mobilitätseingeschränkten Gästen ein barrierefreier Zugang in das Innere des Infomobils ermöglicht wird.

Entdeckungstour und Fotoaktion für Erwachsene

Besucher ohne Deutschkenntnisse können neuerdings ein Quiz in englischer Sprache spielen. Neu ab diesem Jahr ist zudem eine „Entdeckungstour“, bei der Wissbegierige an vier Stationen im Infomobil nach Antworten auf bundestagsspezifische Fragen suchen können. Haben die Besucherinnen und Besucher  alle Fragen richtig beantwortet, können sie nach einer Verlosung eine dreitägige Berlin-Reise für zwei Personen gewinnen.

Fester Bestandteil der Berlin-Reise ist ein Programm, bei dem die Preisträger den Deutschen Bundestag „live“ erleben werden. Ebenfalls neu ist eine Fotoaktion mit der Möglichkeit, eine Fotosimulation von sich am Rednerpult im Plenarsaal anfertigen zu lassen. Das Foto kann direkt ausgedruckt und in einem Passepartout mit nach Hause genommen werden.

Angebote für Kinder

Auch die kleinen Besucher kommen nicht zu kurz, denn es gibt eine „Kinderecke“, in der verschiedene Spiele über politische Themen und der Film „Applaus für Felix“ angeboten werden. Zudem wird die vom Deutschen Bundestag für Kinder bereitgestellte Seite www.kuppelkucker.de erklärt, und es besteht die Möglichkeit, die Seite anzuschauen und die Inhalte zu testen.

Kleine Preise können Besucherinnen und Besucher beim Glücksrad gewinnen, das außerhalb des Infomobils an einer Reling befestigt ist. Hierbei ist es Glückssache, ob auf die Spielenden ein Extradreh, eine Niete oder ein Gewinn wartet oder ob mal leichte, mal schwere Fragen zum Deutschen Bundestag zu beantworten sind.

Vom Münsterland an den Rhein

Nach dem Tourstart am 7. März im westfälischen Steinfurt brach das Infomobil am 11. März nach Dorsten auf, von wo es am 14. März ins nördliche Rheinland nach Dinslaken und am 18. März nach Mülheim an der Ruhr ging (alle Termine stehen unter Vorbehalt). Am 21. März ging es wieder zurück in den westfälischen Landesteil nach Iserlohn und am 25. März nach Hagen. Weitere Station war die Stadt Mettmann ab 28. März, von wo die Reise nach Rheinland-Pfalz führte.

Erster Halt in diesem Bundesland war Koblenz, wo das Infomobil am 1. April eintraf. Am 4. April fuhr es weiter nach Bad Kreuznach und anschließend ins Saarland. Am 8. April stand das Fahrzeug in Sankt Wendel und ab 11. April in Homburg. Von dort ging die Fahrt wieder nach Rheinland-Pfalz, und zwar nach Speyer, wo das Infomobil am 17. und 18. April zu besichtigen war.

Durch das südliche Baden-Württemberg

Offenburg in der Oberrheinebene war vom 24. bis 26. April erste Station im benachbarten Baden-Württemberg. Von dort ging es in den württembergischen Landesteil nach Tübingen, wo die beiden letzten Apriltage verbracht wurden. Ein Abstecher führte vom 2. bis 4. Mai in das oberbayerische Manching, wo die Gewerbemesse besucht wurde. Von dort fuhrt das Infomobil nach Oberschwaben. In Biberach an der Riß stand es vom 6. bis 8. Mai, in Konstanz am Bodensee vom 13. bis 15. Mai.

Die Reise ging vom Bodensee am Hochrhein entlang ins Dreiländereck nach Lörrach, wo vom 16. bis 18. Mai Halt gemacht wurde. Anschließend wurde der Breisgau-Metropole Freiburg vom 20. bis 22. Mai ein Besuch abgestattet. Karlsruhe war das Ziel vom 25. bis 26. Mai – nicht ohne Grund. In der früheren badischen Residenzstadt sitzt das Bundesverfassungsgericht, das über die Einhaltung des Grundgesetzes wacht. Der Aufenthalt dort passt zur Feier des 70. Geburtstages des Grundgesetzes, der am 23. Mai begangen wurde.

In Franken und Hessen

Von Karlsruhe führte die Fahrt in nordöstlicher Richtung ins Fränkische. In der Nürnberger Altstadt stand das Infomobil vom 27. bis 29. Mai. Nächste Station war Roding in der Oberpfalz. Dort war das Infomobil vom 30. Mai bis 2. Juni auf der Rodinger Messe anzutreffen. Lohr am Main (3. bis 5. Juni), Coburg (6. bis 8. Juni) und Bad Kissingen (13. bis 15. Juni) waren weitere Stationen in Nordbayern.

Am 17. Juni, dem nationalen Gedenktag des deutschen Volkes, traf das Infomobil im hessischen Offenbach ein, wo es bis 19. Juni blieb. Steinbach im Hochtaunuskreis war das nächste Ziel. Dort informierte das Infomobil am 22. und 23. Juni während des Steinbacher Stadtfestes über den Bundestag. Vom 24. bis 26. Juni war Wetzlar die vorerst letzte Station in Hessen.

Vom Niederrhein in den hohen Norden

Die Fahrt ging weiter in Richtung Niederrhein. Zunächst wurde vom 27. bis 29. Juni in Monheim am Rhein Halt gemacht, ehe am 1. Juli die Stadt Moers erreicht wurde. Die Reise führte von dort durch das Ruhrgebiet nach Recklinghausen, wo der Aufenthalt vom 4. bis 6. Juli dauerte.

Anschließend wurde erneut eine Landesgrenze überschritten. Im Zentrum Niedersachsens, im Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld der Landeshauptstadt Hannover, verbrachte das Infomobil die Tage vom 8. bis 10. Juli. Nach einer weiteren Station vom 11. bis 13. Juli in Laatzen im Hannoveraner Umland war das nördlichste Bundesland das Ziel der Reise. Die Kreisstadt Itzehoe in Schleswig-Holstein war vom 15. bis 17. Juli Standort des Infomobils, ehe am 18. Juli der Hamburger Stadtteil Altona erreicht wurde. Von dort wurde am 22. Juli zur Ferientour entlang der Küste gestartet.

Ferientour entlang der Küste

Die Ferientour begann in Heringsdorf auf der Ostsee-Insel Usedom. Vom 22. bis 24. Juli stand das Infomobil auf dem Platz des Friedens. Am 25. Juli ging es weiter zum Neuen Markt in Stralsund, wo die Walleinsteintage stattfinden. Vom 29. bis 3. August konnte das Infomobil im Fischereihafen von Schaprode auf der Insel Rügen gesichtet werden, vom 5. bis 7. August war der Marktplatz von Barth auf dem Festland die nächste Station. Es folgten Rostock vom 8. bis 11. August zur HanseSail und Kühlungsborn (Baltic-Platz) vom 12. bis 14. August. Vom 15. bis 17. August stand das Infomobil auf dem Markt in Klütz.

Im benachbarten Schleswig-Holstein war Timmendorfer Strand vom 19. bis 21. August die erste Station (Parkplatz am Höppner Weg, gegenüber Famila-Platz), gefolgt von Neustadt in Holstein vom 22. bis 24. August (Parkplatz Klosterhof Nord), Burg auf Fehmarn vom 25. bis 27. August (Marktplatz Burg) und Heiligenhafen vom 29. bis 31. August (Marktplatz). Eckernförde (Rathausmarkt) am 2. und 3. September und Wyk auf Föhr (Rathausplatz) waren die beiden letzten Stationen der Ferientour.

Von der Nordsee nach Oberbayern

Von der Insel Föhr ging die Reise zur Grenzstadt Flensburg (9. bis 11. September), von dort ging es nach Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal (12. bis 14. September) und in die Holsteinische Schweiz nach Eutin (16. bis 18. September). Der nordöstliche Hamburger Stadtteil Farmsen-Berne ist Standort des Infomobils vom 19. bis 21. September, der südliche Stadtteil Harburg vom 23. bis 25. September.

Von Hamburg fährt das Infomobil durch Niedersachsen ins nordhessische Bad Arolsen. Dort kann es vom 26. bis 28. September besucht werden, ehe es den 1. bis 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) im sauerländischen Olpe verbringt. Von dort geht es in östlicher Richtung in die sächsische Oberlausitz nach Löbau, wo das Infomobil vom 7. bis 9. Oktober Halt macht. Auch von dort steht eine längere Fahrt an. Ziel ist Erding in Oberbayern. Dort steht das Infomobil vom 10. bis 12. Oktober.

Garmisch-Partenkirchen ist vom 14. bis 16. Oktober eine weitere Station der diesjährigen Tour. Im schwäbischen Teil Bayerns trifft das Infomobil am 17. Oktober ein. Drei Tage wird es in Augsburg stehen, ehe es vom 21. bis 23. Oktober ins Ostallgäu nach Kaufbeuren und von dort ins Münchner Umland nach Milbertshofen geht, wo der Aufenthalt vom 24. bis 26. Oktober vorgesehen ist. Letzte Station ist die Landeshauptstadt München. Drei Tage ist das Infomobil dort vom 28. bis 30. Oktober zu besichtigen. (vom/bb/16.09.2019)

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