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Schäuble bestürzt über den Brand in der Kathedrale Notre Dame

Ein älterer Mann sitzt an einem Schreibtisch und blickt in die Kamera.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble

© Wolfgang Schäuble/Laurence Chaperon

Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble zeigt sich in einem Schreiben an den Präsidenten der französischen Nationalversammlung, Richard Ferrand, tief bestürzt über die bedrückenden Bilder der brennenden Kathedrale von Notre Dame: „Dieser verheerende Brand inmitten der Karwoche erfüllt die Christenheit mit Schmerz, er traf ein Pariser Wahrzeichen von höchstem symbolischen Wert für alle Franzosen, eine Herzkammer unserer gemeinsamen europäischen Kultur.“

„Majestätisches und erhabenes Bauwerk“

Die Nachricht von der Brandkatastrophe erreichte den Bundestagspräsidenten am Montagabend, 15. April 2019, unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Paris, wo er vor der Académie des sciences morales et politiques einen Vortrag zur deutsch-französischen Freundschaft und Zusammenarbeit gehalten hatte.

Schäuble betonte, selbst wenn der Verlust an Kunstschätzen noch nicht absehbar sei, liege „inmitten der Tragödie ein Trost im Trotz der Mauern gegen die Flammen, wodurch die Kathedrale bei aller Beschädigung noch immer wirke, wie Victor Hugo sie einst beschrieb: als majestätisches und erhabenes Bauwerk.“

Gegenüber seinem französischen Amtskollegen Ferrand erklärte er seine Solidarität mit Frankreich: „Dass es wieder in voller Pracht und Glanz erscheint, dafür gibt die spontane Solidaritätswelle Hoffnung, die die Menschen in Ihrem Land und weit darüber hinaus erfasst hat. Ich kann Ihnen versichern, dass auch wir Deutschen unseren Beitrag dazu leisten wollen. In unseren Gedanken und Herzen sind wir in diesen Tagen voll Anteilnahme bei unseren französischen Freunden.“ (haa/16.04.2019)

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