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Bundestag vergibt 120 Stipendien für das IPS-Programm

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Der Deutsche Bundestag vergibt zusammen mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Technischen Universität Berlin 120 Stipendien für junge Hochschulabsolventen aus 44 Nationen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Frankreich, Israel, Nordamerika, Zentralasien und dem arabischen Raum. Das Programm steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten und eröffnet die Möglichkeit, mithilfe des Internationalen Parlamentsstipendiums des Bundestages (IPS) fünf Monate die Abläufe im Deutschen Bundestag zu verfolgen, davon drei durch Mitarbeit in einem Abgeordnetenbüro. Das Programm dauert vom 1. März bis zum 31. Juli 2020.

Ziele des Programms sind die Beziehungen zwischen Deutschland und den Teilnehmerländern zu fördern, demokratische Werte und Toleranz zu festigen, Verständnis für kulturelle Vielfalt zu vertiefen und ein friedliches Zusammenleben in der Welt zu sichern.

Auswahl

Das IPS ist offen für hochqualifizierte, engagierte, aufgeschlossene und politisch interessierte junge Frauen und Männer, die den Willen haben, die demokratische Zukunft ihres Landes aktiv und verantwortlich mitzugestalten. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden von einer unabhängigen Auswahlkommission des Deutschen Bundestages unter Beteiligung der Berliner Universitäten aufgrund fachlicher, sozialer, sprachlicher und interkultureller Kompetenzen ausgewählt.

Voraussetzungen sind die Staatsbürgerschaft des teilnehmenden Landes (doppelte Staatsbürgerschaft möglich), ein abgeschlossenes Universitätsstudium, sehr gute deutsche Sprachkenntnisse (mindestens Stufe B 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen). Stipendiaten müssen zu Beginn des Stipendiums jünger als 30 Jahre sein.

Die genauen Bewerbungsfristen können auf den folgenden Seiten zu den jeweiligen Ländern eingesehen werden.

Beteiligte Länder

Zu den beteiligten Ländern zählen derzeit: Ägypten, Albanien, Algerien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Estland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irak, Israel, Jordanien, KanadaKasachstan, Kosovo, Kroatien, Lettland, LibanonLitauen, Libyen, Marokko, MoldauMongoleiMontenegroNordmazedonienPalästinensische Gebiete, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Syrien, Tschechien, Türkei, Tunesien, Ukraine, Ungarn, USA, Usbekistan und Zypern.

Programmverlauf

Das IPS-Programm dauert insgesamt fünf Monate (1. März bis 31. Juli) und setzt sich aus Veranstaltungen, Seminaren und einem Praktikum bei einem Abgeordneten des Deutschen Bundestages zusammen.

Zu Beginn des Programms erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den drei Berliner Universitäten eine Einführung in das örtliche akademische Leben und von der Bundestagsverwaltung einen Einblick in die parlamentarische Arbeit.

Tätigkeit bei einem Abgeordneten

Im Rahmen einer ganztägigen Beschäftigung werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit den verschiedenen Aufgaben eines Abgeordnetenbüros vertraut gemacht. Dabei wird Wert auf eine aktive Mitarbeit gelegt. Dazu gehören gutachtliche Ausarbeitungen, das Abfassen von Reden, Artikeln und Briefen, die Vorbereitung von Sitzungen sowie Sekretariatsaufgaben.

Darüber hinaus begleiten die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Abgeordneten zu Sitzungen der Ausschüsse, Fraktionen und anderer Gremien und gewinnen Einblicke in die internen Funktionsweisen, Zusammenhänge und Verfahrensabläufe des Parlaments. Vorgesehen ist ferner ein Besuch im Wahlkreis des Abgeordneten.

Veranstaltungen an Universitäten und bei politischen Stiftungen

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind im Sommersemester als Studierende an der Humboldt-Universität zu Berlin und auf Wunsch auch als Nebenhörer an einer der anderen Universitäten eingeschrieben. Sie können während des Sommersemesters bis zu zwei Lehrveranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin oder einer der anderen Berliner Hochschulen besuchen. Ergänzend nehmen sie an einem wissenschaftlichen Begleitprogramm der Freien Universität, der Humboldt-Universität und der Technischen Universität teil.

Darüber hinaus werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten in Studien-Seminaren der politischen Stiftungen in das politische, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Bundesrepublik Deutschland eingeführt.

Stipendium

Das Stipendium beinhaltet eine monatliche Zuwendung von 500 Euro, freie Unterkunft sowie eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung. Außerdem werden die Kosten der An- und Abreise nach und von Berlin übernommen. Das Internationale Parlaments-Stipendium wird vom Deutschen Bundestag finanziert.

Das IPS wird von der Berichterstattergruppe für die Internationalen Austauschprogramme in der Kommission des Ältestenrates für Innere Angelegenheiten des Deutschen Bundestages parlamentarisch koordiniert.

Neues Programm für Südafrika, Botsuana und Namibia

Im kommenden Jahr bietet der Bundestag erstmals ein IPS-Programm für acht Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Südafrika, Namibia und Botsuana an. In einem vierwöchigen Kompaktprogramm können vom 1. bis 30. Juni 2020 können sie das deutsche parlamentarische System und politische Entscheidungsprozesse im Bundestag aus der Nähe kennenlernen. Kernstück ist ein einwöchiges Praktikum in einem Abgeordnetenbüro.

Teil Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Stipendium in Höhe von 500 Euro, zusätzlich werden die Kosten für die Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung übernommen. Es wird freie Unterkunft in einer Wohnanlage gewährt und auch die Anreise nach und die Abreise von Berlin werden erstattet.

Online bei den deutschen Botschaften bewerben

Die Bewerber werden zu einem Auswahlgespräch in den deutschen Botschaften der jeweiligen Länder eingeladen und von einer unabhängigen Auswahlkommission im Hinblick auf fachliche, soziale, sprachliche und interkulturelle Kompetenzen ausgewählt. Sie müssen unter 30 Jahre alt sein, die Staatsangehörigkeit eines der drei Länder (doppelte Staatsangehörigkeit möglich), ein abgeschlossenes Hochschulstudium und sehr gute Deutschkenntnisse haben sowie an politischen Zusammenhängen sowie gesellschaftlichem und politischem Engagement interessiert sein.

Die vollständigen Online-Bewerbungsunterlagen können in einem PDF-Dokument, dessen Dateiname aus Nachname-Vorname besteht, per E-Mail an die deutsche Vertretung im jeweiligen Land senden. Die Bewerbung soll in deutscher Sprache eingesandt werden und als eingescannte Unterlagen ein Passfoto, den Bewerbungsbogen (www.bundestag.de/ips_afrikanisch), den Nachweis deutscher Sprachkenntnisse (mindestens Stufe B 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen), ein Motivationsschreiben (maximal zwei Seiten), eine Kopie des Reisepasses oder Personalausweises, eine amtlich beglaubigte Kopie des Studienabschlusszeugnisses und ein Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers oder Arbeitgebers (deutsch oder englisch) enthalten. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2019. (eis/vom/15.07.2019)

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