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Schäuble kondoliert dem französischen Parla­ments­präsidenten Ferrand

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (links) und der Präsident der französischen Nationalversammlung, Richard Ferrand, bei der Eröffnung der gemeinsamen Sitzung der Präsidien des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale in der Präfektur des elsässischen Departements Bas-Rhin in Straßburg am 5. Februar 2020 (Archivaufnahme).

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (links) und der Präsident der französischen Nationalversammlung, Richard Ferrand, bei der Eröffnung der gemeinsamen Sitzung der Präsidien des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale in der Präfektur des elsässischen Departements Bas-Rhin in Straßburg am 5. Februar 2020 (Archivaufnahme).

© DBT/ Pascal Bastien

Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble hat am Donnerstag, 29. Oktober 2020, nach den tödlichen Messerattacken in Nizza dem Präsidenten der französischen Nationalversammlung, Richard Ferrandim Namen des Deutschen Bundestages kondoliert. 

In dem Schreiben des Bundestagspräsidenten heißt es: „Die Nachrichten über die erneuten Messerattacken gegen Bürger Ihres Landes haben mich, die Kolleginnen und Kollegen im Deutschen Bundestag und die deutsche Öffentlichkeit tief bestürzt. Die Brutalität, mit der unschuldige Menschen angegriffen, verletzt und getötet wurden, ist schockierend und abscheulich. Wir stehen in dieser schwierigen Lage, in der die Menschlichkeit und Toleranz, und damit die Werte unserer freiheitlichen, offenen Gesellschaften angegriffen werden, fest an der Seite unserer französischen Freunde. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Neben der konsequenten Antwort des Rechtsstaats auf Fanatiker, die den Glauben missbrauchen, braucht es jetzt insbesondere auch aus der muslimischen Welt überzeugende Botschaften der Mäßigung, statt den verblendeten Hass von Fanatikern unverantwortlich weiter zu schüren – das gilt gerade in einer Zeit, die bei der Bewältigung der Pandemie den Zusammenhalt aller in der Gesellschaft und die Solidarität der Menschen weltweit braucht.“ (29.10.2020)

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