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Podiumsdiskussion zum Thema „Opfer des deut­schen Vernichtungskriegs“

Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Impulse für das Gedenken an die Opfer des deutschen Vernichtungskriegs“ haben Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und Professor Dr. Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum, am Mittwoch, 23. Juni 2021, mit 29 jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren gesprochen. Die Gesprächsrunde im Paul-Löbe-Haus war Teil der Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages, die vom 21. bis 24. Juni in Berlin stattfand.

Zwangsarbeit und Massenerschießungen

Das Thema der jährlich stattfindenden Begegnung lautete in diesem Jahr „Nationalsozialistische Verbrechen und Besatzungsherrschaft im Zweiten Weltkrieg“. Die jungen Teilnehmer besuchten Gedenkstätten, besichtigten das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst und lernten das Reichstagsgebäude als Ort der Erinnerung kennen.

Am zweiten Veranstaltungstag beschäftigten sich die Jugendlichen mit den NS-Verbrechen. Im Fokus standen dabei die Geschichte und Aufarbeitung der Zwangsarbeit, die systematische Politik des Aushungerns und der Ausbeutung während des Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion, der Terror gegen die Zivilbevölkerung in ländlichen Gebieten Osteuropas und die Ermordung der Eliten sowie Massenerschießungen auf dem Gebiet der heutigen Ukraine und der Umgang mit Massengräbern.

Die 30 Jugendlichen sind selbst in der Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit aktiv oder engagieren sich in Organisationen von Opferverbänden. Üblicherweise findet die Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages um den 27. Januar, dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, statt. In diesem Jahr musste die Veranstaltung Anfang des Jahres wegen der Pandemie ausfallen. (irs/24.06.2021)

Videoreportage zur Jugendbegegnung 


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