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Aufgabenplanung der Deutschen Welle von 2022 bis 2025

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben sich am Donnerstag, 28. April 2022, mit dem  Entwurf der Aufgabenplanung 2022 bis 2025 der Deutschen Welle (20/1308) befasst. Über die Finanzierung des Auslandssenders wurde auf Grundlage einer Unterrichtung durch die Deutsche Welle beraten, die im Anschluss an den Ausschuss für Kultur und Medien zur federführenden Weiterberatung überwiesen wurde.

Deutsche Welle will ihre Reichweite erhöhen

Die Deutsche Welle will ihre Reichweite bis 2025 von derzeit 289 Millionen auf 400 Millionen wöchentliche Nutzerkontakte erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen vor allem die digitalen „On Demand“-Angebote ausgebaut werden. Nach Angaben des Senders nutzen derzeit rund 50 Millionen Menschen weltweit die Radio-Programme des Senders, 117 Millionen Menschen die TV-Angebote und 122 Millionen Menschen die digitalen Angebote der Deutschen Welle. Der Sender verbreite seine Informationsangebote in insgesamt 32 Sprachen weltweit.

Die Deutsche Welle habe die digitale Nutzung ihrer Angebote zwischen 2017 und 2021 von wöchentlich 36 Millionen Nutzerkontakten auf 122 Millionen mehr als verdreifachen können, heißt es in der Unterrichtung. Diese Steigerung zeige das große Wachstumspotenzial von Inhalten, die on demand, also zeit- und ortsunabhängig, genutzt werden können. Vor allem die junge Zielgruppe der Deutschen Welle präferiere bereits heute die „On-Demand“-Angebote. Auch aus diesem Grund setzt der deutsche Auslandssender verstärkt auf die Zielgruppe der 14- bis 40-Jährigen.

Angesichts des gesetzlichen Auftrages der Deutschen Welle behalte Deutsch als Programmsprache weiterhin eine besondere Bedeutung. Die wichtigste Angebotssprache bleibe jedoch Englisch. Aufgrund ihres im Vergleich zum jeweiligen Bevölkerungsdurchschnitt höheren Bildungsniveaus würden viele Menschen innerhalb der Kernzielgruppe Englisch sprechen beziehungsweise über ausreichend Englischkenntnisse verfügen, um das englischsprachige Informationsangebot nutzen zu können. Bereits jetzt würden die englischsprachigen Inhalte wöchentlich von rund 100 Millionen Menschen genutzt. (aw/eis/28.04.2022)

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