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4. Juni 2018
Sachverständige wollen Europäische Währungsunion vertiefen

Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) sollte ausgebaut und krisenfester gemacht und die Bankenunion vertieft werden. Zu diesem Fazit kam am Mittwoch, 6. Juni 2018, die Mehrzahl der geladenen Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung des Europaauschusses unter Leitung des Ausschussvorsitzenden Gunther Krichbaum (CDU/CSU) und seines Stellvertreters Markus Töns (SPD). Anlass der rund zweieinhalbstündigen Sitzung war der im Dezember 2017 von der EU-Kommission vorgelegte Fahrplan zur Vollendung der WWU (Ratsdokument 15653 / 17). Darin schlägt sie unter anderem vor, den Euro-Rettungsschirm ESM in einen Europäischen Währungsfonds umzuwandeln, der Krisenstaaten bei finanziellen Schwierigkeiten unterstützen und als ständige finanzielle Letztsicherung („Backstop“) der europäischen Bankenunion fungieren soll. Außerdem soll ein europäisches Einlagensicherungssystem geschaffen werden.

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