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29. Januar 2019
Wehrbeauftragter Bartels fordert Sofortprogramm für die Bundeswehr

Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Hans-Peter Bartels, kritisiert, dass „von der Trendwende bei der Bundeswehr noch wenig zu spüren ist“, und hat am Dienstag, 29. Januar 2019, im Interview mit dem Parlamentsfernsehen anlässlich der Übergabe des Wehrberichtes 2018 (19/7200), ein Sofortprogramm für die Truppe gefordert. Statt immer wieder in kleinen Kontingenten notwendige Ausrüstungsgegenstände anzuschaffen, sollte die Bundeswehr in den nächsten Jahren mit allgemeinem Material grundsätzlich versorgt sein. „Nicht in kleinen Chargen Nachtsichtgeräte kaufen“, schlug Bartels vor. Auch eine Schutzweste brauche jeder Soldat.

Aber auch mit Großgeräten sei die Bundeswehr nach wies vor ungenügend ausgerüstet. Material müsse innerhalb der Truppe zusammengeborgt werden, um Übungen und Auslandseinsätze gewährleisten zu können. Immerhin für die Zukunft zeigte sich der Wehrbeauftragte optimistisch: „Die Probleme sind eigentlich alle erkannt; es braucht keine neuen Analysen und Kommissionen.“ Der Wille zur Veränderung sei da und auch Geld, um die Probleme anzugehen. (eis/29.01.2019)

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